GS Westerbeck - Kostenexplosion um nochmals 1 Million Euro
Kein Ende in Sicht! Die notwendige Erweiterung und Sanierung der Grundschule Westerbeck wird nochmals deutlich teurer. Innerhalb von weniger als zwei Jahren haben sich die prognostizierten Kosten damit nahezu verdoppelt:
- Dezember 2024: 5,6 Millionen Euro
- November 2025: 9,7 Millionen Euro
- August 2026: 10,65 Millionen Euro
Allein seit November 2025 ist rund 1 Million Euro hinzugekommen. Deshalb haben wir beantragt, das Budget verbindlich auf 9,7 Millionen Euro zu begrenzen. Die Mehrkosten müssen innerhalb des Projektes kompensiert werden.
Besonders problematisch: Der Bauantrag wurde zwischenzeitlich bereits gestellt. Dem Gemeinderat bleibt damit praktisch nur noch die „Friss-oder-stirb“-Option. Entweder werden die Mehrkosten genehmigt oder das gesamte Projekt gerät ins Wanken. Durch diese viel zu späte Information wird die Budgetverantwortung des Rates untergraben. Das ist ein absolutes No-Go!
Mit inzwischen 10,6 Millionen Euro nähern wir uns zudem einem Bereich, in dem ein kompletter Neubau möglicherweise die wirtschaftlichere und langfristig bessere Alternative gewesen wäre. Dieser hätte bedarfsgerecht geplant werden können. Vor allem hätte die Gemeinde nicht bekannte und möglicherweise noch verborgene Mängel des Altbaus übernehmen müssen.
Angesichts der desolaten Haushaltslage braucht die Gemeinde endlich Kostendisziplin und Haushaltstreue. Der Gemeinderat ist Verwalter der Steuergelder – keine Abnickrunde für Entscheidungen, die andere längst getroffen haben.
Doch erneut schauen die Fraktionen der Einheitsparteien von CDU, Grüne und SPD hilflos zu und winken die nächste Kostensteigerung durch. Wer zusätzliches Geld freigibt, muss auch sagen, wo dieses Geld künftig fehlen soll.
In der kommenden Wahlperiode muss sich dieser Umgang grundlegend ändern: frühzeitige Information, verbindliche Kostenobergrenzen und wirksame politische Kontrolle!
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