Letzte Sitzung Kreistag - Jungendamt und Jugendhilfe
In der letzten Sitzung des Kreistages der laufenden Wahlperiode standen zwei Themen der Jugendhilfe im Mittelpunkt: 8,4 Millionen Euro zusätzliche Ausgaben und die neue Satzung für das Jugendamt.
Die steigenden Kosten müssen Anlass sein, auch über gesellschaftliche Ursachen zu sprechen. Schulen und Jugendämter sollen auffangen, was zuvor versäumt wurde. Fehlende Sprachkenntnisse, erhebliche Bildungsdefizite und instabile familiäre Verhältnisse erschweren Kindern einen guten Start ins Leben.
Auch die neue Jugendamtssatzung wurde kritisch bewertet. Gesetzlich notwendige Anpassungen sind selbstverständlich. Eine darüber hinausgehende Vergrößerung des Jugendhilfeausschusses ist jedoch der falsche Weg. Mit stimmberechtigten und beratenden Mitgliedern sowie weiteren Teilnahmeberechtigten könnten künftig über 30 Personen an den Sitzungen teilnehmen.
Fachlicher Sachverstand und die Beteiligung junger Menschen sind wichtig. Größere Gremien bringen aber zusätzlichen Abstimmungsbedarf, Verwaltungsaufwand und Kosten mit sich. Entscheidend ist, ob ihre Arbeit die Hilfe für Kinder und Familien verbessert.
Die Redebeiträge im Detail:
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