Land­kreis

Für die Wahl zum Kreis­tag haben sich die unab­hän­gi­gen Wäh­ler­ge­mein­schaf­ten aus dem Land­kreis Gif­horn zu einem "Wahl­bünd­nis UNABHÄNGIGE im Land­kreis Gif­horn" zusam­men­ge­schlos­sen.

Der Stim­men­an­teil konnte von der Wahl 2011 von 3,5% auf 6,8% (15739 Stim­men) bei der Wahl 2016 fast ver­dop­pelt wer­den. Durch den deut­lich höhe­ren Stim­men­an­teil konn­ten vier Man­date erzielt wer­den. In unse­rem Wahl­be­reich 6 Sas­sen­burg-Wesen­dorf konn­ten wir mit 1604 Stim­men unse­res Ergeb­nis zur Wahl 2011 mehr als ver­drei­fa­chen und haben einen Sitz im Kreis­tag knapp ver­fehlt.

Wir distan­zie­ren uns von den poli­ti­schen Ent­schei­dun­gen der UNABHÄNGIGEN im Kreis!

Wir hät­ten es begrüßt, wenn die UNABHÄNGIGEN im Kreis unab­hän­gig geblie­ben wären und mit einer kla­ren Linie sau­bere Oppo­si­ti­ons­ar­beit gemacht hät­ten. Das gegrün­dete Bünd­nis braucht kei­ner und es
scha­det dem unab­hän­gi­gen Grund­sät­zen.

Wir kön­nen uns nicht vor­stel­len, dass es im Sinne unse­rer Wäh­ler ist, je nach Stim­mungs­lage mit den gro­ßen Par­teien mit­zu­mi­schen. Unab­hän­gige Posi­tio­nen las­sen sich in so einer Kon­stel­la­tion nur sehr
schwer anspre­chen, schon gar nicht durch­set­zen und blei­ben meist auf der Stre­cke. Ein Bünd­nis des­sen Sinn­haf­tig­keit wir bei den Mehr­heits­ver­hält­nis­sen nie ver­stan­den haben.

Wir fin­den es sehr schade, wie die Kreis­tags­mit­glie­der der „Unab­hän­gi­gen“ zur Zeit im Kreis­tag agie­ren. Wir würde es begrü­ßen, wenn die „Unab­hän­gi­gen“ im Kreis sich wie­der auf die unab­hän­gi­gen Werte und Wahl­ver­spre­chen zurück­be­sin­nen und bes­ser mit einer kla­ren Kante sau­bere Oppo­si­ti­ons­ar­beit machen wür­den.

Das „Wahl­bünd­nis“ besteht immer nur bis kurz vor der Wahl. Nach der Wahl kann sich ver­mut­lich kei­ner mehr daran erin­nern, dass der Wahl­er­folg der Unab­hän­gi­gen bei der letz­ten Kom­mu­nal­wahl auch nur mit den Stim­men der ande­ren (unse­ren Stim­men) zustande gekom­men ist, wel­che viel­leicht nur ganz knapp den Ein­zug in den Kreis­tag ver­passt haben.