Landkreis zögert weiter beim Zebrastreifen für Westerbeck
Die Forderung nach einem Zebrastreifen in der Ortsmitte von Westerbeck ist klar begründet – und wird von der Politik mit einem einstimmigen Beschluss zu unserem Antrag und Bürgerschaft gleichermaßen unterstützt. Dennoch zögert der Landkreis Gifhorn weiterhin, die notwendige Anordnung zu treffen. Das ist für uns absolut unverständlich.
Dabei sprechen die Fakten eine eindeutige Sprache: In zwei persönlichen Gesprächen mit Landrat Philipp Raulfs haben wir die Bedeutung des Projekts nochmals eindringlich erläutert. Eine Verkehrszählung hat zudem ergeben, dass während der morgendlichen Spitzenzeiten bis zu 61 Personen pro Stunde die Straße queren – also nahezu im Minutentakt.
Hinzu kommt die besondere Lage in der Ortsmitte. In unmittelbarer Nähe der Querungsstelle befinden sich das Senioren- und Pflegezentrum sowie die Wohnanlage der Lebenshilfe. Darüber hinaus dient der Bereich vielen Kindern als wichtiger Schulweg. Die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer muss hier oberste Priorität haben.
Auch die geänderte Straßenverkehrsordnung eröffnet den Kommunen inzwischen mehr Möglichkeiten und Mitspracherechte, wenn es um Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit geht. Umso weniger nachvollziehbar ist es, dass der Landkreis weiterhin zögert. .
Erschwerend kommt hinzu, dass auch die zuständige Straßenbaubehörde, die die Kosten übernehmen müsste, auch zögert, obwohl diese lediglich im niedrigen vierstelligen Bereich liegen.
Für uns ist klar: Wir werden an diesem wichtigen Anliegen festhalten. Wir setzen uns weiterhin mit Nachdruck für den Zebrastreifen ein – für die Bürgerinnen und Bürger in Westerbeck, für mehr Sicherheit im Ortskern und insbesondere für einen sicheren Schulweg unserer Kinder.
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