Fabius Krawehl ist SPD Kandidat
In der letzten Zeit erleben wir im Wahlkampf ein merkwürdiges Phänomen: Kandidaten verschweigen oder verstecken ihre Parteizugehörigkeit. Warum? Vielleicht, weil ihnen das Agieren von CDU und SPD im Bund und im Land inzwischen selbst peinlich ist.
Ein prominentes Beispiel ist der Wolfsburger Oberbürgermeister Dennis Weilmann, der seine Zugehörigkeit zur CDU verheimlicht.
Das gleiche Phänomen erleben wir jetzt auch in der Gemeinde Sassenburg: Fabius Krawehl ist kein parteiloser und unabhängiger Kandidat. Er ist der Bürgermeisterkandidat der SPD und wird von der CDU unterstützt. Das wird auch durch die gemeinsame Wahlwerbung deutlich.
Ich bin der Meinung, dass man einem Kandidaten nicht vertrauen kann, der schon im Wahlkampf lügt. Bei der vergangenen Bürgermeisterwahl wurde Jochen Koslowski als „Bürgermeister für alle“ präsentiert. Tatsächlich war auch er Kandidat der SPD. In den vergangenen fünf Jahren hat er bei keiner politischen Entscheidung gegen die Linie von CDU und SPD gestimmt.
Das Versprechen eines unabhängigen „Bürgermeisters für alle“ ist damit gescheitert. Statt neuer Ideen und mutiger Entscheidungen haben wir fünf Jahre politischen Stillstand erlebt.
Peter Weber hat es treffend formuliert: Ein weiterer Bürgermeister der SPD würde sich wie Mehltau über unsere Gemeinde legen. Fünf Jahre Stillstand sind genug - Lasst Euch von CDU und SPD nicht wieder belügen!
Bildnachweis © B.I.G.-Sassenburg
