GemeindeKommunalwahl 2026

Fabius Kra­wehl ist SPD Kandidat

In der letz­ten Zeit erle­ben wir im Wahl­kampf ein merk­wür­di­ges Phä­no­men: Kan­di­da­ten ver­schwei­gen oder ver­ste­cken ihre Par­tei­zu­ge­hö­rig­keit. Warum? Viel­leicht, weil ihnen das Agie­ren von CDU und SPD im Bund und im Land inzwi­schen selbst pein­lich ist. 

Ein pro­mi­nen­tes Bei­spiel ist der Wolfs­bur­ger Ober­bür­ger­meis­ter Den­nis Weil­mann, der seine Zuge­hö­rig­keit zur CDU verheimlicht. 

Das glei­che Phä­no­men erle­ben wir jetzt auch in der Gemeinde Sas­sen­burg: Fabius Kra­wehl ist kein par­tei­lo­ser und unab­hän­gi­ger Kan­di­dat. Er ist der Bür­ger­meis­ter­kan­di­dat der SPD und wird von der CDU unter­stützt. Das wird auch durch die gemein­same Wahl­wer­bung deutlich. 

Ich bin der Mei­nung, dass man einem Kan­di­da­ten nicht ver­trauen kann, der schon im Wahl­kampf lügt. Bei der ver­gan­ge­nen Bür­ger­meis­ter­wahl wurde Jochen Koslow­ski als „Bür­ger­meis­ter für alle“ prä­sen­tiert. Tat­säch­lich war auch er Kan­di­dat der SPD. In den ver­gan­ge­nen fünf Jah­ren hat er bei kei­ner poli­ti­schen Ent­schei­dung gegen die Linie von CDU und SPD gestimmt. 

Das Ver­spre­chen eines unab­hän­gi­gen „Bür­ger­meis­ters für alle“ ist damit geschei­tert. Statt neuer Ideen und muti­ger Ent­schei­dun­gen haben wir fünf Jahre poli­ti­schen Still­stand erlebt. 

Peter Weber hat es tref­fend for­mu­liert: Ein wei­te­rer Bür­ger­meis­ter der SPD würde sich wie Mehl­tau über unsere Gemeinde legen. Fünf Jahre Still­stand sind genug - Lasst Euch von CDU und SPD nicht wie­der belügen! 

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