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Erfolg - Antrag zum Neu­bau des Gerä­te­hau­ses angenommen

In der letz­ten Sit­zung des Sas­sen­bur­ger Gemein­de­ra­tes in der lau­fen­den Wahl­pe­ri­ode stan­den drei wich­tige The­men auf der Tagesordnung. 

Feu­er­wehr­ge­rä­te­haus Gru­ßen­dorf: End­lich kann es losgehen

Der Gemein­de­rat hat unse­ren Antrag zum Feu­er­wehr­ge­rä­te­haus Gru­ßen­dorf über­ra­schend mehr­heit­lich ange­nom­men. Die Gemein­de­ver­wal­tung muss jetzt unver­züg­lich ein Pla­nungs­büro beauf­tra­gen. Damit ist der Weg frei, das Pro­jekt nach fünf Jah­ren Still­stand end­lich zu starten.

Wir haben immer wie­der dar­auf gedrängt, den seit Jah­ren bestehen­den poli­ti­schen Auf­trag umzu­set­zen. Unsere Feu­er­wehr braucht zeit­ge­mäße Arbeits­be­din­gun­gen und eine ver­läss­li­che Per­spek­tive. Jetzt müs­sen dem Beschluss kon­krete Schritte fol­gen, damit aus dem jah­re­lang auf­ge­scho­be­nen Vor­ha­ben end­lich Rea­li­tät wird.

Frei­flä­chen-PV: Bür­ger­be­den­ken übergangen

Mit den Stim­men von CDU, SPD und Grü­nen wurde die Pla­nung der Frei­flä­chen-PV-Anla­gen ange­nom­men – trotz einer Viel­zahl von Ein­wän­den aus der Bevöl­ke­rung. Öffent­lich­keits­be­tei­li­gung darf jedoch nicht zur blo­ßen For­ma­li­tät wer­den. Wer Bür­ger zur Stel­lung­nahme auf­for­dert, muss ihre Argu­mente ernst­haft prü­fen und nach­voll­zieh­bar berücksichtigen.

Auch ener­gie­po­li­tisch hal­ten wir diese Pla­nung für den fal­schen Weg. Der groß­flä­chige Ein­griff in unsere Land­schaft über­zeugt uns nicht. Für uns bleibt die Ent­schei­dung des­halb ener­gie­po­li­ti­scher Non­sens: Unser Lebens­um­feld wird dau­er­haft ver­än­dert, wäh­rend wesent­li­che Beden­ken der Bür­ger aus unse­rer Sicht nicht aus­rei­chend gewür­digt wurden.

Wind­ener­gie: Ein­stim­mig für Einschränkungen

Bei der Wind­ener­gie gab es dage­gen Einig­keit: Die Stel­lung­nahme der Gemeinde wurde mit gro­ßer Mehr­heit beschlos­sen. Wir haben auch zuge­stimmt, weil sie Ein­schrän­kun­gen der vor­ge­se­he­nen Flä­che for­dert und damit in unsere Rich­tung geht.

Zusätz­lich brin­gen wir als Wäh­ler­ge­mein­schaft eine eigene Stel­lung­nahme mit wei­te­ren guten Argu­men­ten ein. Unser Ziel bleibt, die Flä­che noch deut­li­cher zu ver­klei­nern oder ihre Aus­wei­sung voll­stän­dig auf­zu­ge­ben. Der Schutz unse­res Lebens­um­fel­des, der Lebens­qua­li­tät und bedroh­ter Tier­ar­ten muss bei die­ser Pla­nung das not­wen­dige Gewicht erhalten.

Auch über das Ende die­ser Wahl­pe­ri­ode hin­aus set­zen wir uns für nach­voll­zieh­bare Ent­schei­dun­gen, eine ernst­hafte Bür­ger­be­tei­li­gung und den Schutz unse­rer Ort­schaf­ten ein.

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