Freitag, 20. März 26
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Inten­sive Debatte um Ortsentwicklung

In den poli­ti­schen Grup­pie­run­gen der Gemeinde gehen die Vor­stel­lun­gen über die künf­tige Orts­ent­wick­lung weit aus­ein­an­der. Beson­ders absurd war der Antrag der Grü­nen-Frak­tion, die Ort­schaf­ten ein­ma­lig um 1.000 Wohn­ein­hei­ten wach­sen zu lassen.

Ein sol­ches Wachs­tum wäre völ­lig unrea­lis­tisch: weder Schu­len noch Kitas, weder Ver­kehrs­in­fra­struk­tur noch soziale Ein­rich­tun­gen könn­ten die­ses rie­sige Wachs­tum auf­fan­gen. Wer sol­che Zah­len for­dert, igno­riert schlicht die Rea­li­tät vor Ort.

Der Bau­aus­schuss hat nun beschlos­sen, gar keine Wachs­tums­zahl fest­zu­le­gen. Doch genau das wird der Regio­nal­ver­band Braun­schweig (RGB) nicht akzep­tie­ren. Der RGB plant näm­lich im neuen Raum­ord­nungs­pro­gramm eine deut­li­che Absen­kung der Wachs­tums­zahl – von der­zeit 3,5 auf künf­tig 2,5 Wohneinheiten/Jahr pro 1.000 Ein­woh­ner.

Ohne einen rea­lis­ti­schen Vor­schlag aus der Sas­sen­burg wird es zur Umset­zung der vom Ver­band vor­ge­schla­ge­nen Zahl von 2,5 WE/Jahr kom­men. Daher muss die unsin­nige Ent­schei­dung des Bau­aus­schus­ses im Ver­wal­tungs­aus­schuss drin­gend kor­ri­giert werden.

Unsere B.I.G.-Fraktion hat einen Antrag gestellt, die Wachs­tums­zahl auf 5 Wohneinheiten/Jahr pro 1.000 Ein­woh­ner fest­zu­le­gen. Damit reagie­ren wir auf die hohe Nach­frage nach Wohn­raum, ermög­li­chen maß­vol­les Wachs­tum, sichern die Innen­ent­wick­lung und erhal­ten gleich­zei­tig den Cha­rak­ter unse­rer Ort­schaf­ten. Es geht nicht um blin­des Wachs­tum, son­dern um eine rea­lis­ti­sche, ver­ant­wor­tungs­volle und zukunfts­fä­hige Entwicklung.

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Bild­nach­weis © B.I.G.-Sassenburg

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