Schwertransporte rollen Anfang Juli durch Stüde und Westerbeck
In den kommenden Wochen stehen in der Gemeinde Sassenburg mehrere Schwertransporte für Windkraftanlagen an. Nach aktuellem Stand werden die Transporte voraussichtlich in den Nächten von Montag, 6. Juli 2026, auf Dienstag, 7. Juli 2026, von Dienstag auf Mittwoch, 8. Juli 2026, sowie in der Nacht zum Freitag, 10. Juli 2026, durch die Ortschaften Stüde und Westerbeck fahren. Ziel der Transporte ist ein neuer Windpark bei Suderwittingen.
Da die Transporte ausschließlich in den Nachtstunden stattfinden sollen, werden die Auswirkungen auf den allgemeinen Verkehr voraussichtlich gering bleiben.
Umfangreiche Vorarbeiten entlang der Strecke
Bereits in dieser Woche haben umfangreiche Vorbereitungsmaßnahmen entlang der Transportstrecke begonnen. So müssen beispielsweise im Bereich der Einmündung der B188 in die L289 Verkehrsschilder sowie Masten der neu errichteten Ampelanlage vorübergehend umgelegt werden, um die Durchfahrt der Großraum- und Schwertransporte zu ermöglichen.
Auch in Stüde sind verschiedene Anpassungen erforderlich. Entlang der K29 „Knesebecker Weg“ sowie der K30 „Sassenburgstraße“ werden unter anderem Bankette befestigt. In der markanten 90-Grad-Kurve der K30 wird zusätzlich ein sogenannter Einfahrtstrichter geschaffen, damit die überlangen Transportfahrzeuge die Kurve passieren können. Darüber hinaus müssen mehrere Poller und Verkehrsschilder zeitweise entfernt oder versetzt werden.
Anpassungen in Westerbeck notwendig
In Westerbeck sind ebenfalls umfangreiche Maßnahmen erforderlich. So wird die Mittelinsel der Fahrbahnverschwenkung durch die Transporte überfahren. Zur Sicherung und Stabilisierung werden dort Stahlplatten ausgelegt.
Besonders aufwendig sind die Vorbereitungen im Bereich der S-Kurve an der L289 in der Westerbecker Ortsdurchfahrt. Dort müssen unter anderem 9 erst vor kurzem neu errichtete Straßenlaternen demontiert werden. Ein Teil der Arbeiten wird von dem Unternehmen ausgeführt, das auch die Sanierung der Ortsdurchfahrt übernommen hat. Dadurch soll sichergestellt werden, das bestehende Gewährleistungsansprüche nicht beeinträchtigt werden.
Keine Kosten für die Gemeinde
Für die Gemeinde Sassenburg entstehen durch die Schwertransporte und die damit verbundenen Maßnahmen keine Kosten. Die Genehmigungen für die Transporte werden durch den Landkreis Gifhorn sowie die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr erteilt. Die Gemeinde hat daher keine rechtliche Möglichkeit, die Durchführung der Transporte zu verhindern. Eine alternative Strecke ist nicht realisierbar.
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