Beiträge/ThemenGemeindeKommunalwahl 2026

Kein Duell - Fabius Kra­wehl sagt ab

In der Gemeinde Sas­sen­burg wird es auch zur Kom­mu­nal­wahl 2026 kein Duell der Kan­di­da­ten zur Bür­ger­meis­ter­wahl geben! Fabius Kra­wehl hat meine Ein­la­dung bzw. Her­aus­for­de­rung zu einer übli­chen Podi­ums­dis­kus­sion unter den Kan­di­da­ten abge­lehnt und nimmt so den Wäh­lern einen direk­ten Ver­gleich. Ein glaub­wür­di­ger und ernst­zu­neh­men­der Kan­di­dat darf sich einer Teil­nahme nicht entziehen. 

Da auch 2021 Jochen Koslow­ski als Kan­di­dat der Ein­heits­par­teien (CDU-Grüne-SPD) zwei Mal eine Teil­nahme abge­lehnt hat, wie­der­holt sich das Han­deln. Auch die Argu­men­ta­tion ist annä­hernd von 2021 gleich: So teilt Fabius Kra­wehl mit - Zitat: "Mein Anspruch ist es, Bür­ger­meis­ter für alle Bür­ge­rin­nen und Bür­ger der Gemeinde Sas­sen­burg zu sein – unab­hän­gig von poli­ti­schen Ansich­ten oder ein­zel­nen Inter­es­sen­grup­pen".

Mit dem genau glei­chen Ansatz ist auch Jochen Koslow­ski kra­chend geschei­tert. Dies war so gut wie immer Abstimm­ver­hal­ten - so gut wie immer zu Güns­ten der Mehr­heits­gruppe der Ein­heits­par­teien deut­lich erkenn­bar. Letzt­end­lich war und ist auch Jochen Koslow­ski Kandidat/Bürgermeister der SPD gewe­sen, der von Grü­nen und CDU unter­stützt wurde. 

Des­halb muss noch ein­mal betont wer­den: Fabius Kra­wehl ist Kan­di­dat der SPD, der von wei­te­ren poli­ti­schen Grup­pie­run­gen unter­stützt wird und nur zum Schein als par­tei­lo­ser Kan­di­dat antritt. Hier soll das schlechte Image der SPD in Regie­rungs­ver­ant­wor­tung in Bund und Land ver­schlei­ert werden. 

Andreas Kau­t­zsch

Bild­nach­weis © B.I.G.-Sassenburg