Verantwortung zu übernehmen heißt auch Nein zu sagen
Verantwortung für unsere Gemeinde und deren Bürger zu übernehmen, heißt auch, wenn erforderlich, Nein zu sagen. Nämlich dann, wenn die Finanzen und Projekte unserer Gemeinde völlig aus dem Ruder laufen. Durch blauäugiges und naives Ja sagen ist unsere Gemeinde in finanzielle Turbolenzen geraten.
Wie zuhause oder als Geschäftsführer eines Betriebes muss man auch nein sagen, wenn Anschaffung oder Ausgaben den finanziellen Rahmen fortlaufend übersteigen. Macht man dies nicht, riskiert man eine Insolvenz.
In der Gemeinde Sassenburg gibt es kein Einnahmeproblem. Die fleißigen Steuerzahler haben im Jahr 2025 rund eine Million Euro mehr als geplant erwirtschaftetet. Wir haben durch viele politische Fehlentscheidungen ein Ausgabeproblem.
Deswegen müssen wir beispielsweise die erst 15 Jahre alte Grundschule in Westerbeck halb abreißen und das, was stehen bleibt, muss mit mehr Geld saniert werden, als dass das Gebäude ursprünglich gekostet hat. Die für 700.000 Euro nachgerüstete Lüftungsanlage soll jetzt weggeworfen werden.
Weil wir Verantwortung übernehmen wollen, haben wir mögliche Einsparungen erarbeitet und aufgezeigt. Insbesondere die SPD-Fraktion will sich damit nicht auseinandersetzen. Die Folge werden unweigerlich Steuerhöhungen sein, die man Ihnen vor Wahl verschweigt.
Aus dieser Verantwortung heraus werden wir Nein zur Finanzplanung für das Jahre 2026 sagen!
Bildnachweis © B.I.G.-Sassenburg
