Donnerstag, 12. Feb. 26
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Ver­ant­wor­tung zu über­neh­men heißt auch Nein zu sagen

Ver­ant­wor­tung für unsere Gemeinde und deren Bür­ger zu über­neh­men, heißt auch, wenn erfor­der­lich, Nein zu sagen. Näm­lich dann, wenn die Finan­zen und Pro­jekte unse­rer Gemeinde völ­lig aus dem Ruder lau­fen. Durch blau­äu­gi­ges und nai­ves Ja sagen ist unsere Gemeinde in finan­zi­elle Tur­bo­len­zen geraten.

Wie zuhause oder als Geschäfts­füh­rer eines Betrie­bes muss man auch nein sagen, wenn Anschaf­fung oder Aus­ga­ben den finan­zi­el­len Rah­men fort­lau­fend über­stei­gen. Macht man dies nicht, ris­kiert man eine Insol­venz.

In der Gemeinde Sas­sen­burg gibt es kein Ein­nah­me­pro­blem. Die flei­ßi­gen Steu­er­zah­ler haben im Jahr 2025 rund eine Mil­lion Euro mehr als geplant erwirt­schaf­te­tet. Wir haben durch viele poli­ti­sche Fehl­ent­schei­dun­gen ein Aus­ga­be­pro­blem.

Des­we­gen müs­sen wir bei­spiels­weise die erst 15 Jahre alte Grund­schule in Wes­ter­beck halb abrei­ßen und das, was ste­hen bleibt, muss mit mehr Geld saniert wer­den, als dass das Gebäude ursprüng­lich gekos­tet hat.  Die für 700.000 Euro nach­ge­rüs­tete Lüf­tungs­an­lage soll jetzt weg­ge­wor­fen werden. 

Weil wir Ver­ant­wor­tung über­neh­men wol­len, haben wir mög­li­che Ein­spa­run­gen erar­bei­tet und auf­ge­zeigt. Ins­be­son­dere die SPD-Frak­tion will sich damit nicht aus­ein­an­der­set­zen. Die Folge wer­den unwei­ger­lich Steu­er­hö­hun­gen sein, die man Ihnen vor Wahl verschweigt.

Aus die­ser Ver­ant­wor­tung her­aus wer­den wir Nein zur Finanz­pla­nung für das Jahre 2026 sagen!

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Bild­nach­weis © B.I.G.-Sassenburg

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