Gesundheitszentrum - Triangeler Ortsrat setzt Beratung ab
In der gestrigen Sitzung (11. August 2026) des Triangeler Ortsrates sollte darüber beraten werden. Stattdessen hat der Ortsrat die Beratung vertagt, weil man nicht wisse, was dort gebaut werden soll und wie der Sachstand der Verhandlungen ist.
Das ist gelogen! Mehr als 30 Anwesende Zuhörer der Sitzung wurden eiskalt angelogen.
Die Fakten sind:
Mit den Herren Hannemann und Weber, beide SPD, waren 2 von 3 der gestern anwesenden Ortsratsmitglieder bei der ausführlichen Präsentation des Investors im Verwaltungsauschuss am 21. Mai anwesend.
Alle 3 Ortsratsmitglieder inklusive Ortsbürgermeisterin Andrea Kiel haben in ihren Unterlagen die 22 Seiten umfassende Präsentation des Investors mit allen Details wie Lageplan, Ansichten des Gebäudes, bemaßte Grundrisse und die Adressen vom Architekten sowie den potentiellen Mietern bzw. Betreibern.
Zur gestrigen Sitzung des Ortsrates hat die Gemeindeverwaltung einen mehrseitigen Sachstandsbericht zu den Verhandlungen mit dem Investor erstellt. In diesem Bericht, der allen Mitgliedern des Triangeler Ortsrates und des Gemeinderates vorliegt, sind die erforderlichen politischen Entscheidungen klar definiert. Auf dieser Basis hätte man in der gestrigen Sitzung entschieden können - besser müssen.
Offen ist eine Vergabeentscheidung zu Gunsten des Investors und eine kommerzielle Einigung. Knackpunkte sind der Kaufpreis des Grundstücks und die von uns beantragten Förderungen an den Arzt und Investor, was auch Thema unserer aktuellen Umfrage ist.
Wir gehen nach wie vor davon aus, dass unsere Anträge in der Sitzung des Gemeinderates am 28. August entschieden werden und dadurch das Projekt endlich gestartet werden kann. Die Förderung an den Arzt hätte der Gemeinderat bereits am 28. Mai entscheiden können. Statt einer Entscheidung wurde die Beratung abgesetzt. In der Sitzung des Verwaltungsausschusses am 18. Juni hätte eine Vergabeentscheidung getroffen werden können. Auch eine Vorentscheidung über die Förderung hätte man treffen können.
Das es bisher keine Entscheidung gibt und das Projekt stockt, haben SPD und CDU direkt zu verantworten. Es fehlt die Bereitschaft Entscheidungen treffen. Wieder geht es ausschließlich um parteipolitische Interessen und um das persönliche Ego der Ortsratsmitglieder. So ernst, wie insbesondere im Wahlkampf behauptet wird, scheint die Ärzteversorgung dann doch nicht zu sein.
Wenn Ihr Euch nicht weiter belügen lassen wollt und sich in der Gemeinde wieder was tun soll: 3 Stimmen für die BIGmitN! 😉
Und die Gerüchte aus dem Dorffunk, dass ein Mediziner in die bestehende Hausarztpraxis einziehen wird, ist nur dummes Gequatsche.
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