Dienstag, 3. Feb. 26
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Schall­mes­sung - Grenz­wert wird überschritten

📢 Die Schall­mes­sung am 28. Januar 2026 durch eine Fach­ab­tei­lung des Land­krei­ses Gif­horn an der neuen elek­tro­ni­schen Sirene in Gru­ßen­dorf hat erge­ben, dass der Grenz­wert an der Wohn­be­bau­ung nicht ein­ge­hal­ten wird. Damit wurde die Wahr­neh­mung der Anwoh­ner bestätigt. 

Bei einer Teil­ab­schal­tung, 2 von 4 Signal­hör­nern außer Betrieb, und einer maxi­mal ein­ge­stell­ten Dämp­fung wird der Grenz­wert nur leicht über­schrit­ten. Bei Norm­be­trieb, also 4 Signal­hör­ner ohne Dämp­fung, erfolgt eine deut­li­che Über­schrei­tung. Der Ton ist wirk­lich ohren­be­täu­bend und schrill - völ­lig anders als der bekannte Sire­nen­ton der mecha­ni­schen Sire­nen - und war noch deut­lich am rund 2,5 km ent­fern­ten Bern­stein­see wahr­nehm­bar. Die Anwoh­ner um den Stand­ort der Sirene sind keine "Sen­si­bel­chen".

Da auf eine Berech­nung oder auf ein Gut­ach­ten vor der Stand­ort­wahl sei­tens der Gemein­de­ver­wal­tung ver­zich­tet wurde, wird nichts anders übrig blei­ben, als die Sirene zunächst wei­ter­hin mit einer Teil­ab­schal­tung zu betrei­ben. Die­sen Umstand muss auch die Gru­ßen­dor­fer Feu­er­wehr hin­neh­men. Jetzt muss trotz­dem ein Gut­ach­ten beauf­tragt wer­den, da die Gemeinde sonst angreif­bar ist.

Da Sire­nen für den Zivil­schutz und die Alar­mie­rung der Feu­er­wehr wich­tig sind, müsste über wei­tere Stand­orte nach­ge­dacht wer­den, um die Ort­schaft abzu­de­cken. Ent­spre­chende För­der­pro­gramme sind jedoch aus­ge­lau­fen. Auf Kom­pro­miss­vor­schläge sei­tens der Anwoh­ner ist man bis­her nicht eingegangen. 

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Bild­nach­weis © B.I.G.-Sassenburg

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