Tri­an­gel: Bau­ar­bei­ten mit Ver­zö­ge­rung gestar­tet

Mit noch­mals mehr als zwei Wochen Ver­spä­tung sind end­lich die Bau­ar­bei­ten an der Zufahrt zum Bahn­hof in Tri­an­gel mit Bus­bahn­hof und Park-and-Ride (P&R) Park­plät­zen und der Ver­län­ge­rung der Straße "Zum Holz­platz" gestar­tet. Wegen der Ver­zö­ge­rung hatte die Ver­wal­tung zwi­schen­zeit­lich den Auf­trag­neh­mer in Ver­zug gesetzt.

Begon­nen wird mit der Errich­tung einer Bau­straße, um die Zufahrt zum Gelände sicher­zu­stel­len. Dazu sind zuerst Ver­mes­sungs- und Rodungs­ar­bei­ten erfor­der­lich. Danach wir der Bereich der P&R-Parkplätze zwi­schen dem Schnäpp­chen­markt und dem Bahn­steig aus­ge­baut. Spä­ter wer­den die Bus­wen­de­schleife und die Bus­hal­te­stel­len errich­tet.

Zwei­fel an der Leis­tungs­fä­hig­keit des Auf­trag­neh­mers

Bereits bei der Ver­gabe im Ver­wal­tungs­aus­schuss kamen Zwei­fel zur Leis­tungs­fä­hig­keit des Auf­trag­neh­mers auf. Nicht qua­li­ta­tiv, son­dern, ob ein klei­ne­rer Auf­trag­neh­mer die Kapa­zi­tät zur Abwick­lung des umfang­rei­chen Bau­vor­ha­bens hat.

Unsere Frak­tion hatte sich daher ent­schie­den, gegen den Ver­ga­be­vor­schlag von Ver­wal­tung und Pla­nungs­büro zu stim­men.

Gesamt­kos­ten fast eine Mil­lion Euro

Die Gesamt­kos­ten für das Pro­jekt belau­fen sich auf fast eine Mil­lion Euro und set­zen sich bei­spiels­weise aus 685.000 Euro für die Erd-, Pflas­ter und Asphalt­flä­chen und 63.000 Euro Pla­nungs­kos­ten zusam­men. Hinzu kom­men Kos­ten bei­spiels­weise für digi­tale Fahr­pla­n­an­zei­gen.

Ein Groß­teil der Kos­ten wer­den über För­der­mit­tel refi­nan­ziert. So erhält die Gemeinde rund 500.000 Euro von der Lan­des­nah­ver­kehrs­ge­sell­schaft Nie­der­sach­sen (LNVG) und rund 100.000 Euro vom Regio­nal­ver­band als Zuwen­dung für das Pro­jekt.

Bild­nach­weis: ©B.I.G.-Sassenburg