Tri­an­gel: Con­tai­ner jetzt auch noch deut­lich teu­rer

Nächs­ter Akt im Drama um die Con­tai­ner­wei­te­rung für die Kin­der­ta­ges­stätte Tri­an­gel. Nach dem die Ver­wal­tung bereits Ter­min­ver­züge von ca. einem Jahr ein­ge­räumt hat, soll die Auf­stel­lung der Con­tai­ner einen Betrag von zusätz­lich 135.000 € ver­schlin­gen. Still, heim­lich und leise hat die Ver­wal­tung nur für den nicht­öf­fent­lich tagen­den Ver­wal­tungs­aus­schuss eine ent­spre­chende "Eil"-Vorlage vor­be­rei­tet. Auf­grund der Eil­be­dürf­tig­keit ist keine öffent­li­che Bera­tung im Gemein­de­rat erfor­der­lich, was der Gemein­de­ver­wal­tung wohl äußerst pein­lich wäre. Ohne unsere Oppo­si­ti­ons­ar­beit würde die­ser Sach­ver­halt ein­fach unter den Tep­pich gekehrt wer­den. 

Unter ande­rem wer­den die Mehr­kos­ten damit begrün­det, dass die ursprüng­lich als Schul­con­tai­ner­an­lage gekauf­ten Con­tai­ner umfang­reich für den Kita-Betrieb umge­baut wer­den müs­sen. Die­ser Sach­ver­halt war seit Anfang an bekannt, sodass der Rats­be­schluss zur Ver­wen­dung der Con­tai­ner in Tri­an­gel unter fal­schen Tat­sa­chen her­bei­ge­führt wurde. Gut, dass sich unsere Frak­tion nicht blen­den las­sen hat!

Von den mitt­ler­weile ent­stan­de­nen Kos­ten hätte man ver­mut­lich auch noch schnel­ler ein rich­ti­ges Gebäude erstel­len kön­nen. Die SPD/CDU- Mehr­heits­frak­tion steht dem ohn­mäch­tig und hilf­los gegen­über, sodass sich die Gemein­de­ver­wal­tung einer Frei­gabe der zusätz­li­chen Kos­ten rela­tiv sicher sein kann. Unsere For­de­run­gen nach per­so­nel­len und orga­ni­sa­to­ri­schen Kon­se­quen­zen wer­den abge­bü­gelt, obwohl diese längst über­fäl­lig wären.  

Kos­ten­rah­men auch für den Neu­bau in Dan­nen­büt­tel erhöht
Eben­falls im nicht­öf­fent­li­chen Ver­wal­tungs­aus­schuss soll bereits vor Bau­be­ginn der Kos­ten­rah­men für den Neu­bau der Kin­der­ta­ges­stätte in Dan­nen­büt­tel um rund 410.000 € erhöht wer­den. 

Nach neus­ten Berech­nun­gen ist mit Gesamt­kos­ten von rund 4,75 Mil­lio­nen Euro incl. Außen­an­la­gen und Aus­stat­tung zu rech­nen. 

Wir spre­chen uns gegen einen Frei­brief aus, bevor die Ergeb­nisse der Aus­schrei­bun­gen fest­ste­hen. Viel­mehr soll­ten Ver­wal­tung und Pla­ner bemüht sein, den ursprüng­li­chen Kos­ten­rah­men ein­zu­hal­ten und zur Not zu kom­pen­sie­ren. Es kann nicht immer davon aus­ge­gan­gen wer­den, dass das Bud­get für öffent­li­che Bau­vor­ha­ben unend­lich erwei­ter­bar ist.