Donnerstag, 22. Jan. 26
AktivitätenGrußendorfWesterbeck

Archi­tek­ten, Schu­len und Ver­wal­tung bie­ten kaum Ein­spa­run­gen an

Nach einem vier­stün­di­gen Pla­nungs­ge­spräch steht fest, dass sei­tens der Ver­wal­tung, der Grund­schu­len und der Archi­tek­ten kaum Ein­spa­run­gen zu den Erwei­te­run­gen und Sanie­run­gen der Grund­schu­len in Gru­ßen­dorf und Wes­ter­beck an die Poli­tik ange­bo­ten wer­den. Zudem beharrt jede Grund­schule auf ihrem eige­nen indi­vi­du­el­len päd­ago­gi­schen Kon­zept, was unter­schied­li­che Raum­be­darfe und damit auch unter­schied­li­che Kos­ten verursacht. 

Beson­ders ver­wun­dert, dass alle ange­bo­te­nen Ein­spa­run­gen auf dem Ver­zicht von Unter­richts­räu­men basie­ren. In unse­ren vor­ge­stell­ten Einspar­kon­zep­ten, war immer gesetzt, dass die Gru­ßen­dor­fer Grund­schule mit 8 Unter­richts­räu­men durch­gän­gig zwei­zü­gig wird und die Wes­ter­be­cker Grund­schule drei­zü­gig mit 12 Unter­richts­räu­men. Unser Schwer­punkt der Ein­spa­rung lag dem­entge­gen auf der Redu­zie­rung von Räu­men mit nicht direk­ter schu­li­scher Nut­zung. Dazu zäh­len für uns u. a. Ver­wal­tungs­be­rei­che und "Lager­räume".

Bleibt der aktu­elle Stand, ist kaum vor­stell­bar, dass unsere Frak­tion den Kon­zep­ten und dem Haus­halt zustim­men wird. Es fehlt das Bewusst­sein für die finan­zi­elle Lage der Gemeinde und die grund­sätz­li­che Bereit­schaft, neue Wege zu gehen. 

Nur 200.000 Euro in Westerbeck

Beson­ders dra­ma­tisch stellt sich nach wie vor die Lage in Wes­ter­beck dar. Es muss nicht nur eine Erwei­te­rung gebaut wer­den, son­dern auch das Bestands­ge­bäude nach nur 15 Jah­ren Nut­zung umfang­reich saniert wer­den. Von den bis­her ver­an­schlag­ten Kos­ten von 9,5 Mil­lio­nen Euro wird mit einem zwi­schen dem Archi­tek­ten, der Schule und der Ver­wal­tung abge­stimm­ten Vor­schlag eine Ein­spa­rung in Höhe von nur 200.000 Euro bei einem Flä­chen­ver­zicht von rund 100 Qua­drat­me­tern im Wesent­li­chen durch den Weg­fall eines Unter­richts­rau­mes ange­bo­ten. Dies ent­spricht einem Volu­men von nur 2 Pro­zent der Gesamt­summe. Inak­zep­ta­bel!

427.000 Euro in Grußendorf

Von den bis­her ver­an­schlag­ten Kos­ten von knapp 7 Mil­lio­nen Euro wird mit einem zwi­schen dem Archi­tek­ten, der Schule und der Ver­wal­tung abge­stimm­ten Vor­schlag eine Ein­spa­rung in Höhe von maxi­mal 427.000 Euro bei einem Flä­chen­ver­zicht von rund 200 Qua­drat­me­tern ange­bo­ten. Dies soll durch den Ver­zicht auf zwei Unter­richts­räume und der Schul­kü­che erreicht wer­den. Hinzu kom­men Ein­spa­run­gen bei der Mensa, die keine Ver­samm­lungs­stätte wer­den soll. Dies ent­spricht einem Volu­men von nur 6 Pro­zent der Gesamt­summe. Auch Inak­zep­ta­bel, ins­be­son­dere weil drei Räume mit schu­li­scher Nut­zung entfallen. 

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Bild­nach­weis © B.I.G.-Sassenburg

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