B188: Bau­ar­bei­ten gehen voran, aber langsam

Die Bau­ar­bei­ten im Rah­men der Sanie­rung im Ver­lauf der B 188 gehen voran, aber lang­sam. In der letz­ten Wochen wurde im ers­ten öst­li­chen Bau­ab­schnitt die Asphalt­trag­schicht (siehe Bei­trags­bild )ein­ge­baut. Bereits seit 14. Februar 2022 ist die B 188 für den Durch­gangs­ver­kehr bis in den Sep­tem­ber 2022 hin­ein gesperrt. Kilo­me­ter­lange Umlei­tungs­stre­cken sind die Folge. In Zei­ten von hohen Sprit­prei­sen kaum hinnehmbar. 

Bereits 2018 bei der Sper­rung und Sanie­rung der "Dra­gen-Kreu­zung" oder bei der vor kur­zem auf­ge­ho­be­nen Sper­rung der K 31 bestand eine ähn­li­che Pro­ble­ma­tik. Eine Voll­sper­rung der K 31 für eine Bau­stelle von 200 Metern Länge, erzeugt eine Umlei­tung von rund 10 km Länge und 20 Minu­ten Zeit­ver­lust. Ich habe als Kreis­tags­ab­ge­ord­ne­ter in unzäh­li­gen Gesprä­chen ver­sucht, die Kreis­ver­wal­tung zu einer vor­zei­ti­gen Auf­he­bung der Voll­sper­rung und der Ein­rich­tung einer Bau­stel­len­am­pel zu bewe­gen - vergeblich.

200 Meter Bau­stelle auf der K 31

Wer­den wich­tige Ver­bin­dungs­stras­sen zu oft gesperrt und lau­fen die Bau­ar­bei­ten zu lang­sam? Ich sage ein­deu­tig JA! Meine Erwar­tung ist, dass sol­che wich­ti­gen und fast alter­na­tiv­lo­sen über­re­gio­na­len Ver­bin­dungs­tra­ßen nur im Not­fall bzw. kurz­zei­tig gesperrt wer­den. Fast immer ist eine wech­sel­sei­tige Ver­kehrs­füh­rung mög­lich, wenn man möchte. Auf Bau­stel­len von "Nadel­öh­ren" soll quasi "rund um die Uhr" von 6 bis 22 Uhr gear­bei­tet werden.

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Andreas Kau­tzsch

Bild­nach­weis ©B.I.G.-Sassenburg

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