Gemein­de­rat: Jein zum Skate-Park

Statt end­lich mal ein Pro­jekt für unsere Kin­der und Jugend­li­chen voran zu trei­ben, hat sich der Gemein­de­rat mit den Stim­men der SPD/CDU-Mehr­heits­gruppe gegen unse­ren Antrag aus­ge­spro­chen, einen mobi­len Skate-Park zu beschaf­fen. Unsere Frak­tion hatte sich auf­grund der hohen Kos­ten einer sta­tio­nä­ren Anlage und der schlech­ten Ver­bin­dun­gen zwi­schen den sechs Ort­schaf­ten bewusst für eine mobile Anlage entschieden.

Statt­des­sen sol­len in der Invest-Pla­nung für das nächste Jahr 15.000 Euro Pla­nungs­kos­ten für eine fest instal­lierte Anlage, die bevor­zugt am IGS-Schul­zen­trum ent­ste­hen soll, vor­ge­se­hen wer­den. Da sich der Gemein­de­rat aber nicht durch­rin­gen konnte, für das Jahr 2023 auch 200.000 Euro Rea­li­sie­rungs­kos­ten in die Invest-Pla­nung auf­zu­neh­men, besteht aus der Mehr­heits­gruppe wohl kein Inter­esse an einer tat­säch­li­chen Umset­zung. Ver­mut­lich im aktu­el­len Wahl­kampf zur Kom­mu­nal­wahl wollte man sich nicht die Blöße geben, kom­plett gegen die Anlage zu stimmen. 

Vor unse­rem Antrag zur Beschaf­fung der mobi­len Anlage hat­ten wir bereits Preise auch für fest instal­lierte Anla­gen abge­fragt. Die Kos­ten begin­nen je nach Aus­füh­rung zwi­schen ca. 150 - 250 Euro pro Qua­drat­me­ter. Der Skate­park in Wolfs­burg hat sogar 700 Euro pro Qua­drat­me­ter gekos­tet. Man darf wirk­lich gespannt sein, ob sich die Gemeinde die Anlage am IGS-Schul­zen­trum leis­ten kann und will. Hinzu kom­men noch die Ver­hand­lun­gen mit dem Land­kreis Gif­horn, der Eigen­tü­mer der Flä­chen ist. 

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