Montag, 17. Jun. 24
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Gru­ßen­dorf: Krei­sel eher Oval?

Die von unse­rer Wäh­ler­ge­mein­schaft gefor­derte Ver­kehrs­be­ru­hi­gung der L289 in den Ort­schaf­ten Gru­ßen­dorf und Wes­ter­beck schrei­tet voran. In der letz­ten Sit­zung des Gru­ßen­dor­fer Orts­ra­tes am 09.12.2020 wurde erst­mals der aktu­elle Pla­nungs­stand für die Sanie­rung der Orts­durch­fahrt im Ver­lauf der L289 vor­ge­stellt. Auf dem Bei­trags­bild ist eine mög­li­che Vari­ante für die Gestal­tung des Krei­sels an der hoch­fre­quen­tier­ten Kreu­zung, der K29 - "Stü­der Straße", K28 "Bir­ken­weg" und der L289 "Bro­mer Straße"/ "Alte Land­straße", zu sehen. Diese Vari­ante mit einem Oval stellt den gerings­ten Flä­chen­ver­brauch dar. 

Wie bereits Anfang Februar 2020 berich­tet, wird sich der Beginn der Sanie­rungs­maß­nahme min­des­tens auf das Jahr 2022 ver­schie­ben. Begon­nen wer­den soll dann aber erst mit der Fahr­bahn­sa­nie­rung zwi­schen den Ort­schaf­ten Gru­ßen­dorf und Les­sin. Die inner­ört­li­che Sanie­rung soll dann nach aktu­el­ler Pla­nung erst im Jahr 2023 begin­nen. Bis­her ist nur eine Sanie­rung der Fahr­bahn­de­cke und der Gos­sen­an­lage geplant, was kaum vor­stell­bar ist. Da die Fahr­bahn groß­flä­chig abge­sackt ist, muss nach unse­rer Mei­nung eine Voll­sa­nie­rung mit einem neuen Grund­auf­bau erfolgen. 

Neben­an­la­gen muss die Gemeinde errichten

Wäh­rend die Pla­nun­gen für die Sanie­rungs­ar­bei­ten der Fahr­bahn und der Gosse durch die Stra­ßen­bau­be­hörde in Wol­fen­büt­tel lau­fen, muss unsere Gemeinde par­al­lel die Neben­an­la­gen wie Rad- und Fuß­wege planen.

In den Pla­nun­gen sind auch min. 2 Que­rungs­hil­fen für Fuß­gän­ger vor­ge­se­hen. Diese könn­ten nicht nur den Zweck zur siche­ren Fahr­bahn­über­que­rung erfül­len, son­dern auf der gera­den und lan­gen Orts­durch­fahrt den Ver­kehr beru­hi­gen. Diese sind bis­her lei­der nicht in der unmit­tel­ba­ren Nähe der Bus­hal­te­stel­len vor­ge­se­hen. Dies­be­züg­lich besteht unse­rer­seits ein Über­ar­bei­tungs­be­darf. Gern dür­fen es auch ein paar Que­rungs­hil­fen mehr werden.

Um tie­fer in die wei­te­ren Pla­nun­gen ein­stei­gen zu kön­nen, wäre zuerst die Ent­schei­dung erfor­der­lich, auf wel­cher Seite der Rad­weg am nörd­li­chen Orts­ende von Gru­ßen­dorf aus Les­sin ange­kom­men wird. Die Gemein­de­ver­wal­tung hat bereits zwei Vari­an­ten aus­ge­ar­bei­tet, wie der Rad­weg inner­ört­lich zum süd­li­chen Orts­aus­gang wei­ter­ge­führt wer­den kann. Ver­bun­den wer­den könnte damit auch eine Ver­län­ge­rung des Fuß­we­ges bis zur Ein­mün­dung zu den Sportanlagen.

Ankauf des Ten­nis- und Squash Cen­ter unklar

Nicht wirk­lich einen neuen Sach­stand gibt es zum mög­li­chen Ankauf des Ten­nis- und Squash Cen­ter in Gru­ßen­dorf durch die Gemeinde. Orts­bür­ger­meis­ter Peter Schill­berg (SPD) berich­tete ledig­lich, dass es zwi­schen­zeit­lich meh­rere Gesprä­che mit den ört­li­chen Ver­ei­nen und auch den Eigen­tü­mern gege­ben hat. Eine Eini­gung sei bis­her noch nicht erzielt worden. 

Vor einem Ankauf for­dern wir die Auf­stel­lung eines lang­fris­ti­gen Nut­zungs- und Finanzierungskonzeptes. 

Bild­nach­weis © B.I.G.-Sassenburg

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