Kein Duell vor der Stichwahl

Vor der Stich­wahl um das Bür­ger­meis­ter­amt in der Gemeinde Sas­sen­burg wird es kein "Live-Duell" zwi­schen den zwei ver­blie­be­nen Kan­di­da­ten Andreas Kau­tzsch und Jochen Koslow­ski geben. Was bei­spiels­weise für die bei­den ver­blie­be­nen Kan­di­da­ten zur Wahl des Land­ra­tes im Land­kreis Gif­horn kein Pro­blem dar­stellt, wird in der Sas­sen­burg zu einem Drama hoch­ge­re­det, statt es eben­falls durchzuführen. 

Jochen Koslow­ski hat die Her­aus­for­de­rung erneut nicht ange­nom­men und zur Begrün­dung auf einen Bei­trag in einem sozia­len Netz­werk ver­wie­sen. In die­sem nutzt er Worte wie Unsach­lich­keit, Respekt und feh­lende Neutralitätswahrung. 

Diese Begrün­dun­gen sind so absurd, dass diese einen Kan­di­da­ten für das Bür­ger­meis­ter­amt und erst recht einem Bür­ger­meis­ter der Gemeinde Sas­sen­burg nicht ange­mes­sen sind. 

Daher zur Klarstellung:

  • Im Vor­feld der Kom­mu­nal­wahl wurde ver­sucht, eine neu­trale Orga­ni­sa­tion zur Durch­füh­rung einer Kan­di­da­ten­fra­ge­stunde zu gewin­nen, was aller­dings nicht gelun­gen ist. Aus Kapa­zi­täts­grün­den wollte man die Durch­füh­rung einer Ver­an­stal­tung nicht stem­men. Klas­si­sche Ver­an­stal­ter für sol­che For­mate sind die (Print)Medien.
  • Im Nach­gang an die letzte Sit­zung des Gemein­de­ra­tes (24. Juni 2021) ist Andreas Kau­tzsch auf Jochen Koslow­ski zuge­gan­gen und hat das Gespräch gesucht. Jochen Koslow­ski hat sich lei­der schnell aus der spon­tan ent­stan­de­nen Gesprächs­gruppe ent­fernt. Am Fol­ge­tag ist die erste Email ver­schickt worden. 
  • Andreas Kau­tzsch hat die Initia­tive ergrif­fen, Jochen Koslow­ski nicht, hätte es aber genauso machen kön­nen! Wir brau­chen einen Bür­ger­meis­ter, der von selbst ideen­reich handelt! 
  • Es sollte eine Fra­ge­stunde von den Kan­di­da­ten der Frak­tio­nen des Gemein­de­ra­tes sein, die wie sich jetzt bestä­tigt hat, nun mal die aus­sichts­reichs­ten sind. Jochen Koslow­ski ver­tritt zwei Frak­tio­nen des Rates. Eine Frak­tion davon hatte die Chance, selbst eine Kan­di­da­tin auf­zu­stel­len, hat aller­dings bedau­er­li­cher­weise dar­auf verzichtet. 
  • Andreas Kau­tzsch hat Jochen Koslow­ski für das Duell einen neu­tra­len Mode­ra­tor, einen bekann­ten Jour­na­lis­ten, vor­ge­schla­gen. Jochen Koslow­ski hätte eben­falls einen Vor­schlag unter­brei­ten kön­nen, ist auf das Ange­bot nicht eingegangen.
  • Jochen Koslow­ski wurde ange­bo­ten, die Details so einer Ver­an­stal­tung abzu­stim­men. Jochen Koslow­ski hat keine Vor­schläge zur Durch­füh­rung gemacht. 
erste Email vom 26. Juni 2021

Letzt­end­lich hin­ter­lässt die erneute Absage den Ein­druck, dass immer wie­der neue, aber unzu­tref­fende Argu­mente für eine Nicht-Teil­nahme gesucht wer­den. Die Vor­ge­hens­weise von Herrn Koslow­ski zeigt die feh­lende Bereit­schaft Kom­pro­misse zu fin­den und offen für Neues zu sein. 

Daher: