Krei­sel: Mach­bar­keit soll geprüft werden

Wie viele Jahre wird es noch dau­ern? Gefühlt noch sehr lange! Erst jetzt soll ein Pla­nungs­auf­trag erteilt wer­den, wodurch die Mach­bar­keit eines Krei­sels im Bereich der hoch­fre­quen­tier­ten Kreu­zung der K29 - "Stü­der Straße", K28 "Bir­ken­weg" und der L289 "Bro­mer Straße"/ "Alte Land­straße" unter­sucht wer­den soll. Die bis­he­ri­gen Pla­nun­gen, die bereits rund 20.000 Euro gekos­tet haben, sind auf­grund der fach­li­chen Eig­nung des Pla­nungs­bü­ros nur als "grobe Stu­die" anzu­se­hen. Bereits in unse­rem Online-Dia­log hatte sich bei­spiels­weise her­aus­ge­stellt, dass die Anwoh­ner bis­her nicht in die Pla­nun­gen ein­ge­bun­den wurden. 

Zwi­schen der Gemeinde, dem Land Nie­der­sach­sen (zustän­dig für L289) und dem Land­kreis Gif­horn (zustän­dig für die K 28 / K29) ist jetzt ver­ein­bart wor­den, dass die Gemeinde Sas­sen­burg auf eigene Kos­ten eine gewisse Vor­pla­nung über­nimmt. Die Gemein­de­ver­wal­tung geht von wei­te­ren 26.000 Euro Pla­nungs­kos­ten aus. Auch durch die Über­nahme eines Teils der Pla­nungs­kos­ten durch die Gemeinde ist kei­nes­wegs gesi­chert, dass ein Krei­sel tat­säch­lich errich­tet wird. 

In der Mach­bar­keits­prü­fung sol­len u.a. auf Anfor­de­rung des Lan­des Nie­der­sach­sen die "raum­struk­tu­rel­len Wir­kun­gen der Maß­nahme", die "sicher­heits­tech­ni­schen Aspekte" und die Umwelt­ver­träg­lich­keit unter­sucht wer­den. Hof­fent­lich wer­den dann auch die Anlie­ger mit in die Pla­nung ein­be­zo­gen, da sonst das Geld buch­stäb­lich zum Fens­ter raus­ge­wor­fen wird. 

Alle Ände­rungs­an­träge gekippt?

Update 21.05.2021: In der Sit­zung des Ver­wal­tungs­aus­schus­ses im April 2021 wur­den auch alle Ände­rungs­an­träge, die der Bau­aus­schuss ange­nom­men hatte über­nom­men. Diese Ände­rungs­an­träge waren zunächst nicht Bestand­teil des Pro­to­kolls der VA-Sit­zung, sind jetzt aber gelistet. 

Ange­nom­mene Ände­rungs­an­träge für Wes­ter­beck waren zum Bei­spiel die Ver­le­gung der Bus­hal­te­stel­len „Im Hägen“ in Rich­tung Gru­ßen­dorf und die Ver­le­gung des Geh­we­ges im Bereich Orts­ein­gang bis zur „Edeka-Kreu­zung“ und die­sen mit einem Grün­strei­fen von der Fahr­bahn abzutrennen.