Sonntag, 18. Jan. 26
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Kreis­haus­halt 2026 - über 50 % sind Sozialausgaben

Im Haus­halt des Land­krei­ses Gif­horn sind für das Jahr 2026 mehr als 50 Pro­zent des Gesamt­bud­gets für Sozi­al­aus­ga­ben - 200 Mil­lio­nen Euro - vor­ge­se­hen. Erneut mit erhöh­ten Ansät­zen gegen­über den Vor­jah­ren. Die fast jähr­li­che Anpas­sung wurde erfor­der­lich, da auch im Jahr 2025 die Sozi­al­aus­ga­ben auf dem Ruder gelau­fen sind. Mehr­fach war im Jahr 2025 die Frei­gabe von zusätz­li­chen Gel­dern im Bereich von meh­re­ren Mil­lio­nen Euro erforderlich. 

Zuletzt musste noch­mal ein Betrag in Höhe von ins­ge­samt 1.688.000 Euro zusätz­lich bereit­ge­stellt wer­den.
Dabei waren die größ­ten Einzelposten:

  • Grund­si­che­rung: Mehr­aus­gabe von 550.000 Euro
  • Sta­tio­näre Pflege: 295.000 Euro
  • Assis­tenz­leis­tun­gen: 480.000 Euro

Diese Zah­len machen deut­lich: Immer mehr Men­schen kön­nen ihren Lebens­un­ter­halt nicht mehr sicher­stel­len. Selbst die für 2025 bereits deut­lich erhöh­ten Ansätze rei­chen nicht aus. Und den­noch wird in fast jeder Sit­zung des Kreis­ta­ges – völ­lig sorg- und beden­ken­los - eine wei­tere Aus­gabe freigegeben.

Keine Par­tei der Mehr­heits­gruppe im Kreis­tag hat den Mut, dem Fass ohne Boden wie­der einen Boden zu geben. Dabei wäre es end­lich nötig, die Ursa­chen die­ser Ent­wick­lung klar zu benen­nen und Stra­te­gien zu ent­wi­ckeln, wie die Aus­ga­ben­flut im Land­kreis wirk­sam bekämpft wer­den kann.

Bild­nach­weis: ai gene­ra­ted image

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