Dienstag, 17. Feb. 26
Beiträge/ThemenGrußendorf

Neu­bau in Gru­ßen­dorf ohne erkenn­ba­ren Fortschritt

5 Jahre Debatte - 5 Jahre Pla­nung - 5 Jahre Ver­spre­chun­gen an die Gru­ßen­dor­fer Feu­er­wehr - ohne jeg­li­chen erkenn­ba­ren Fort­schritt! Trotz­dem sieht die Sas­sen­bur­ger Mehr­heits­gruppe mit den Frak­tio­nen aus CDU, Grü­nen und SPD kei­nen Grund, einen neuen Weg zu gehen. 

So wurde mit Stim­men aus die­sen Frak­tio­nen (7 JA - 15 Nein) unser B.I.G.-Antrag abge­lehnt, für den Neu­bau des Feu­er­wehr­ge­rä­te­hau­ses in Gru­ßen­dorf einen Total- oder Gene­ral­un­ter­neh­mer zu beauf­tra­gen - und dies, obwohl es fast alle Kom­mu­nen in unse­rer Region regel­mä­ßig tun. Bei­spiel für diese Vor­ge­hens­weise ist der Schul­bau in der Stadt Gif­horn.

Bleibt nur zu hof­fen, dass die Feu­er­wehr nicht wei­ter auf nicht gehal­tene Ver­spre­chun­gen der Mehr­heits­gruppe rein­fällt. Und dies betrifft ja nicht nur den Gru­ßen­dor­fer Neu­bau! Auch die Per­so­nal­si­tua­tion im Wes­ter­be­cker Rat­haus wird dafür sor­gen, dass, ohne neue Wege beschrei­ten zu wol­len, die Erwei­te­rung der Grund­schu­len Prio­ri­tät haben muss. 

Der Rede­bei­trag aus der Sit­zung des Gemeinderates: 

Sehr geehr­ter Herr Bür­ger­meis­ter, sehr geehr­ter Vor­sit­zen­der, sehr geehrte Zuhörer,

der Neu­bau des Feu­er­wehr­ge­rä­te­hau­ses in Gru­ßen­dorf beschäf­tigt uns nun seit fünf Jah­ren. Fünf Jahre Dis­kus­sio­nen, fünf Jahre Ver­schie­bun­gen, fünf Jahre ohne sicht­ba­ren Fort­schritt. Und dass, obwohl die Aus­ga­ben mehr­fach im Haus­halt ein­ge­stellt waren.

Ein Haus­halts­be­schluss ist kein unver­bind­li­cher Wunsch­zet­tel. Er ist ein kla­rer Auf­trag der Poli­tik an die Ver­wal­tung. Wenn die­ser Auf­trag über fünf Jahre hin­weg nicht umge­setzt wird, dann zeigt das eines ganz deut­lich: Wir brau­chen ein neues Denken.

Wäh­rend nahezu alle Kom­mu­nen in unse­rer Region längst den Weg gehen, einen Gene­ral­un­ter­neh­mer zu beauf­tra­gen, lehnt die Gemeinde Sas­sen­burg die­ses Vor­ge­hen kate­go­risch ab – ohne es auch nur ein ein­zi­ges Mal ernst­haft ver­sucht zu haben. Andere Kom­mu­nen nut­zen diese Mög­lich­keit erfolg­reich, um schnel­ler, effi­zi­en­ter und mit kla­ren Ver­ant­wort­lich­kei­ten zu bauen. Nur Sie ver­wei­gern sich die­sem Weg.

Doch eines ist klar: Die­ses Thema muss end­lich run­ter von der Agenda. Es muss umge­setzt wer­den – nicht wei­ter vertagt.

Der von uns auf­ge­zeigte Weg bie­tet genau das:

  • eine schnelle und prak­ti­ka­ble Umset­zung,
  • eine Bau­weise, die sich bewährt hat,
  • nur einen Ansprech­part­ner,
  • und nur einen Gewähr­leis­tungs­ge­ber.

Gerade beim Thema Gewähr­leis­tung haben wir in der Ver­gan­gen­heit schmerz­li­che Erfah­run­gen gemacht. Ein Gene­ral­un­ter­neh­mer bedeu­tet: klare Zustän­dig­kei­ten, klare Ver­ant­wort­lich­kei­ten, klare Abläufe. Genau das brau­chen wir, wenn wir nach fünf Jah­ren Still­stand end­lich vor­an­kom­men wollen.

Es ist Zeit, dass wir die­sen Neu­bau end­lich auf den Weg brin­gen. Und es ist Zeit, dass wir den Mut haben, neue Wege zu gehen!

Gül­tig ist das gespro­che­nen Wort in der Sitzung!

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Bild­nach­weis © B.I.G.-Sassenburg

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