Rat beschließt mit gro­ßer Mehr­heit neuen B-Plan

Der Sas­sen­bur­ger Gemein­de­rat hat in sei­ner Sit­zung am 21. März 2023 mit gro­ßer Mehr­heit den neuen Bebau­ungs­plan (B-Plan) für das Gelände des Bern­stein­sees beschlos­sen. Damit dürfte der neue B-Plan vor­aus­sicht­lich mit der Ver­öf­fent­li­chung im Amts­blatt des Land­krei­ses Gif­horn zum 01. April 2023 Inkrafttreten. 

Unsere B.I.G.-Fraktion hat geschlos­sen gegen den neuen B-Plan gestimmt, weil wir als ein­zige poli­ti­sche Grup­pie­rung in der Gemeinde Sas­sen­burg wei­ter­hin auf der Seite der Grundstückseigentümer/Bewohner ste­hen. Der neue B-Plan ist nicht gerecht abge­wo­gen und löst nicht die Pro­bleme im Wochen­end­haus­ge­biet. Erneut hat sich wie­der die Betrei­ber­ge­sell­schaft des Bern­stein­sees mit Dro­hun­gen gegen­über der Poli­tik durch­ge­setzt. Die bis­her nicht zuläs­sige gewerb­li­che Ver­mie­tung wurde voll­stän­dig lega­li­siert, wäh­rend die Grund­stücks­ei­gen­tü­mer mit kras­sen Ein­schnit­ten leben müs­sen. Eine zusätz­li­che Bebau­ung im Frei­zeit­ge­biet wird ermöglicht. 

In einem Rede­bei­trag hat Stü­des B.I.G.-Ortsbürgermeister Tris­tan Schmidt fol­gen­des State­ment abge­ben: "Bür­ger­meis­ter Jochen Koslow­ski ist sei­nem Wahl­ver­spre­chen eine sozi­al­ver­träg­li­che Lösung für den Bern­stein­see zu fin­den in kei­ner Weise nachgekommen.

Es gab nur Neh­men und kein Geben! Obwohl alle Rats­mit­glie­der wis­sen, dass das Pro­blem des Dau­er­woh­nens durch den neuen Bebau­ungs­plan nicht gelöst wird, haben sie den­noch beschlos­sen, den Bebau­ungs­plan der­art ein­schrän­kend zu gestal­ten, dass allen Eigen­tü­mern am Bern­stein­see zumin­dest ein wirt­schaft­li­cher Scha­den entsteht.

Das Pro­blem des Dau­er­woh­nens wird mit dem zu schnel­len Fah­ren auf einer Straße ver­gli­chen, der Bebau­ungs­plan soll der Straf­zet­tel sein und alle vor­ge­schla­ge­nen Mög­lich­kei­ten hier Wege zu eröff­nen wurde rigo­ros abge­blockt. Ich bin mir sicher, dass in spä­tes­tens 6 Jah­ren der Bebau­ungs­plan Bern­stein­see wie­der auf der Tages­ord­nung steht, um erneut die Feh­ler des kur­zen Den­kens auszugleichen.

(Gül­tig ist das gespro­chene Wort in der Sitzung) 

Bild­nach­weis ©B.I.G.-Sassenburg

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