Schlauch­turm end­lich abge­ris­sen

Nach einem guten drei­vier­tel Jahr Dis­kus­sion in der Poli­tik, in der Feu­er­wehr und in der Ort­schaft wurde heute (22. Sep­tem­ber 2020) mit dem Abriss des alten Schlauch­turms auf dem Grund­stück am Wes­ter­be­cker Feu­er­wehr­ge­rä­te­haus begon­nen.

Bei einer Über­prü­fung der Stand­si­cher­heit des Turms wurde fest­ge­stellt, dass diese nicht mehr gege­ben ist und bei Stark­wind ein Umsturz drohte. Seit län­ge­rer Zeit muss­ten daher der Park- und der Grill­platz der Feu­er­wehr gesperrt wer­den.

Schlauch­turm wirk­lich ein Wahr­zei­chen von Wes­ter­beck?

Mit den Plä­nen für den Abriss war eine Dis­kus­sion ent­brannt, wel­che his­to­ri­sche Bedeu­tung der Schlauch­turm der Feu­er­wehr Wes­ter­beck wirk­lich für die Ort­schaft hat und ob die­ser ein beson­de­res Kenn­zei­chen der Ort­schaft dar­stellt. Über diese Fra­gen musste der Orts­rat ent­schei­den und hat sich ein­stim­mig für einen Abriss ohne Wie­der­auf­bau als kos­ten­güns­tigste Vari­ante (3.500 €) aus­ge­spro­chen.

Ein Rück­bau mit anschlie­ßen­dem Wie­der­auf­bau an einem neuen Stand­ort oder auch neuem Grund­stück hätte Kos­ten von min. 40.000 € ver­ur­sacht. Fer­ner war der Turm in einem so schlech­ten Zustand, dass bei einem Wie­der­auf­bau ein Groß­teil der tra­gen­den Ele­mente und der Holz­ver­klei­dung hätte erneu­ert wer­den müs­sen.

Bild­nach­weis: ©B.I.G.-Sassenburg