Wes­ter­beck: Tempo-30 Bereich erwei­tert

Nach von uns initi­ier­ten Gesprä­chen mit der Stra­ßen­meis­te­rei und der Nie­der­säch­si­schen Lan­des­be­hörde für Stra­ßen­bau und Ver­kehr wurde bereits zum zwei­ten Mal der Tempo-30 Bereich in der Wes­ter­be­cker Orts­durch­fahrt der L 289 erwei­tert. Bereits im Sep­tem­ber 2018 wurde nach der ers­ten Anord­nung im Sep­tem­ber 2017 der Bereich um das Senio­ren- und Pfle­ge­zen­trum erwei­tert.

Eigent­lich eine posi­tive Nach­richt, denn eine Ver­kehrs­be­ru­hi­gung der Orts­durch­fahrt, die auch von Grund­schü­lern an meh­re­ren Stel­len gequert wird, gehört seit lan­gem zu unse­ren For­de­run­gen. Lei­der ist damit auch die schlechte Nach­richt ver­bun­den, dass die zustän­dige Stra­ßen­meis­te­rei in Vors­felde bis zur Voll­sa­nie­rung der Orts­durch­fahrt in ein paar Jah­ren keine groß­flä­chi­gen Sanie­run­gen mehr vor­neh­men wird.

Die erwei­terte Tempo-30 Anord­nung ist "nur" den schlech­ten Fahr­bahn­ver­hält­nis­sen mit Wüls­ten, Spur­ril­len, groß­flä­chi­gen Netz­ris­sen etc. geschul­det. Die schlechte Fahr­bahn erzeugt auch viel Lärm durch die Ort­schaft bret­tern­den LKW. Für die Nacht­ruhe der Anwoh­ner sollte die Tem­po­be­gren­zung eine Ent­span­nung bewir­ken.

Tempo-30 wirkt

Seit der Tempo-30 Anord­nung des Land­krei­ses Gif­horn im Sep­tem­ber 2017 gab es im Bereich der S-Kur­ven kei­nen schwe­ren Unfall mehr. Trotz der Tat­sa­che, dass sich nicht alle Ver­kehrs­teil­neh­mer stur an Tempo-30 hal­ten, wer­den doch deut­lich gerin­gere Geschwin­dig­kei­ten gefah­ren. Kleine Maß­nahme - große Wir­kung!

Bild­nach­weis: ©B.I.G.-Sassenburg