Ange­bot für Kin­der und Jugend­li­che könnte sofort aus­ge­baut wer­den

Seit Jah­ren wün­schen wir uns einen deut­li­chen Aus­bau der Kin­der- und Jugend­be­treu­ung in allen Ort­schaf­ten der Gemeinde. Dazu haben wir in der Ver­gan­gen­heit, zuletzt Ende 2018, bereits meh­rere Anträge gestellt, um bei­spiels­weise das Ange­bot in den Jugend­ca­fés zu ver­bes­sern. So soll­ten die Jugend­ca­fés am Frei­tag und Sams­tag bis 22 Uhr geöff­net haben. Zusätz­lich soll das Ange­bot, beson­ders in der Feri­en­zeit, für die Alters­klasse 14-18 Jahre aus­ge­baut wer­den. 

Jetzt haben wir bei einer Über­prü­fung fest­ge­stellt, dass das in unse­ren Augen so wieso viel zu geringe Bud­get für die Jugend­ca­fés und die Jugend­för­de­rung noch nicht ein­mal auf­ge­braucht ist. So wur­den in den den letz­ten Jah­ren rund 8000 €, wel­che im Gemein­de­haus­halt bereit­ge­stellt wur­den, nicht ver­wen­det.

Auf Anfrage hat die zustän­dige Fach­be­reichs­lei­tung mit­ge­teilt, dass es sich um "ange­sparte" Haus­halts­reste der letz­ten drei Jahre han­delt, wel­che für grö­ßere Anschaf­fun­gen ver­wen­det wer­den sol­len. Diese Vor­ge­hens­weise erach­ten wir als nicht zuläs­sig, denn grö­ßere Anschaf­fun­gen sind als Inves­ti­tion zu anzu­se­hen, durch wel­che nicht der lau­fende Betrieb redu­ziert wer­den darf.

Ange­bot könnte sofort aus­ge­baut wer­den

Unter Nut­zung des bereits zur Ver­fü­gung ste­hen­den Bud­gets könnte sofort, wenn man wollte, das Ange­bot bei­spiels­weise in der Feri­en­be­treu­ung, aktu­ell lau­fen noch die letz­ten Ver­an­stal­tun­gen des Som­mer­fe­ri­en­pro­gramms, aus­ge­baut wer­den.

Für unsere Wäh­ler­ge­mein­schaft ist es wich­tig, Jugend­li­chen gerade im dörf­li­chen Bereich, wo die Mög­lich­kei­ten zur Frei­zeit­ge­stal­tung gering sind, einen Treff­punkt anzu­bie­ten. Wir möch­ten nach wie vor die Betreu­ungs­zei­ten aus­bauen und wei­tere attrak­tive Ange­bote schaf­fen.

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