Finanzkrise - Kaum Bereitschaft für Veränderungen
Trotz eines Defizits im Millionenbereich sowie finanziell und terminlich völlig aus dem Ruder gelaufenen Projekten wie beispielsweise die Schulerweiterung, besteht in der Mehrheitsgruppe aus CDU, Grünen und SPD kaum eine Bereitschaft für Veränderungen. In den rekordverdächtigen zwei Sitzungen des Bauausschusses, wurde in rund 10 Stunden Beratung deutlich, dass insbesondere SPD und Grüne nicht offen dafür sind, neue Wege zu gehen. Auch, wenn die bisher bestrittenen Wege die Gemeinde an den finanziellen Abgrund geführt haben. Es fehlt die realistische Wahrnehmung dazu!
Während wir kontinuierlich Anträge erarbeiten sowie Lösungen, Ideen und Alternativen anbieten, kommen von SPD und Grünen vor allem Blockade und persönliche Angriffe. Statt sich mit unseren Inhalten auseinanderzusetzen, unsere Arbeit zumindest anzuerkennen, wird mit leeren Händen unsere Legitimation zur politischen Teilhabe aberkannt. Es erfolgt schon eine Ablehnung, ohne das wir eine Chance hatten, einen Vorschlag inhaltlich vorzustellen. Für SPD und Grüne scheinen die Stimmen unserer Wähler keinen Wert zu haben. Wir lassen uns davon nicht abhalten: Die BIG steht weiter für sachliche, transparente und bürgernahe Politik – für die Menschen in der Sassenburg.
Dieses Vorgehen wird nach der Kommunalwahl im September 2026, falls die aktuelle Mehrheitsgruppe nicht abgewählt wird, sicher in erneuten Steuererhöhungen enden - was vor der Wahl selbstverständlich abgestritten wird. Es ist halt einfacher das Geld sich von den Bürgern zu holen. Das Vorgehen zeigt erneut, dass eine neue Mehrheit im Gemeinderat erforderlich ist.
Selbstverständlich fällt es uns sehr schwer, bei den Themen Kinder- und Schulbetreuung, Feuerwehren, Vereinsförderung etc. über Geld und Kürzungen sprechen zu müssen. Aber die finanzielle Situation der Gemeinde ist durch die gravierenden politische Fehlentscheidungen so kritisch, das es keine anderen Möglichkeiten gibt, als über harte Einsparungen zu reden.
Tun wird das nicht und der Haushalt 2026 erhält keine Genehmigung durch den Landkreis Gifhorn, geben wir unsere Haushaltsführung an Dritte ab. Mit gravierenden Folgen für unsere Bürger! Alle freiwilligen Leistungen wie die Förderung von Kultur, Sport etc. werden damit automatisch gestrichen. Genau das wollen wir verhindern! Wir wollen die Kontrolle behalten und sind auch bereit, Verantwortung für unsere Gemeinde und deren Bürger zu übernehmen.
Bildnachweis: ai generated image
