Ideen­ge­ber in den Räten benötigt

Liebe Sassenburger:innen,

wenn ich mir die Wahl­pro­gramme der bewer­ben­den Grup­pie­run­gen anschaue, frage ich mich sofort, warum viele der dort auf­ge­führ­ten Inhalte nicht schon längst umge­setzt wur­den. Bei­spiel: Bebau­ung Orts­mitte in Wes­ter­beck - die Bürger:innen könn­ten jetzt schon in einem Café ein Eis genießen!

Die Gele­gen­heit bestand schon - teil­weise mehr­fach! Es sind viele Anträge unse­rer B.I.G.-Fraktion, die jetzt in das Wahl-Pro­gramm der Grup­pie­run­gen auf­ge­nom­men, bes­ser gesagt teil­weise fast 1:1 kopiert, wor­den sind. B.I.G.-Anträge, die aus par­tei­po­li­ti­schen und per­sön­li­chen Befind­lich­kei­ten von der Tages­ord­nung genom­men oder mit faden­schei­ni­gen Argu­men­ten ablehnt wor­den sind. 

Schein­bar waren es doch gute Ideen, die wir in über 70 schrift­li­chen Anträ­gen for­mu­liert und zur Bera­tung ein­ge­reicht haben. Aus der SPD/CDU-Mehr­heits­gruppe ist wäh­rend der gesam­ten Wahl­pe­ri­ode keine ein­zige ver­wert­bare Idee hervorgegangen.

Statt der Blo­cka­de­po­li­tik der SPD/CDU-Mehr­heits­gruppe, die über 18 von 26 Stim­men ver­fügt, wäre eine Offen­heit für neue Ideen erfor­der­lich. Eine gute Idee ist und bleibt eine gute Idee! Dabei darf FÜR! unsere Gemeinde und deren Bür­ger keine Rolle spie­len, von wem diese ein­ge­reicht wurde. Daran muss wird sich der neu gewählte Gemein­de­rat mes­sen müs­sen. Dann wird schnell erkenn­bar, wel­che Aus­sa­gen im Wahl­kampf nur Wer­bung waren.

Ihr/Euer Bür­ger­meis­ter­kan­di­dat Andreas Kautzsch

Sym­bol­bild von Fathromi Ramd­lon auf Pixabay