Samstag, 2. Mrz. 24
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Mega-Solar­park mit Bür­ger­be­tei­li­gung geplant

Auf einer rund 12 Hektar gro­ßen land­wirt­schaft­li­chen Flä­che im süd­li­chen Teil von Neu­dorf-Pla­ten­dorf zwi­schen Bio­gas-Anlage und Erwei­te­rungs­flä­chen des Gewer­be­ge­biets "Rohr­wie­sen" in Tri­an­gel soll ein Solar­park entstehen. 

unge­fähre Lage des Solarparks

Die geplante Leis­tung liegt bei 12 MWp und soll aus 24.100 Solar­pa­nelen erzeugt wer­den. Die Inves­ti­ti­ons­kos­ten betra­gen 10 Mil­lio­nen Euro. Die jähr­li­che Strom­aus­beute wurde mit 13.000.000 kWh/a (13 GWh/a) ver­an­schlagt. Genug um theo­re­tisch 3.250 Haus­halte voll­stän­dig und CO2-neu­tral mit Ener­gie zu ver­sor­gen. Damit würde sich die zuletzt in der Gemeinde Sas­sen­burg im Jahr 2020 (2021 liegt noch nicht vor) bis­her erzeugte Ener­gie­menge von 11,7 GWh/a aus Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen laut EE-Report mehr als verdoppeln.

Ein­zi­ges auch wirt­schaft­li­ches Manko wäre, dass auf­grund der hohen Kapa­zi­tät des Solar­parks eine Netz­lei­tung bis ins Umspann­werk nach Gam­sen gelegt wer­den muss. Die unter­ir­di­sche Leis­tungs­trasse würde rund 6 Kilo­me­ter betragen.

Bür­ger­be­tei­li­gung am Solar­park mög­lich und erwünscht

Grund­stücks­ei­gen­tü­mer und des­sen beauf­trag­ter Pro­jekt­ent­wick­ler "CONPOWER" pla­nen ein Inves­to­ren-Modell für den Solar­park, bei dem grund­sätz­lich auch eine Bür­ger­be­tei­li­gung mög­lich ist. 

Die wei­te­ren Schritte wären ein Grund­satz­be­schluss des Gemein­de­ra­tes für das Pro­jekt mit einer anschlie­ßen­den Auf­stel­lung eines Flä­chen­nut­zungs- und Bebau­ungs­pla­nes für das Plan­ge­biet, dass durch­aus erwei­ter­bar wäre. Wei­tere Inter­es­sen­ten aus der Land­wirt­schaft gibt es bereits.

Die Gemeinde Sas­sen­burg würde für 20 Jahre eine jähr­li­che, aller­dings fest­ge­schrie­bene "Ein­nahme" von 28.000 Euro aus dem Pro­jekt erhal­ten. Nicht viel, aber die chro­nisch leere Gemein­de­kasse kann jede Ein­nahme gut gebrau­chen. Hin­ter­grund dafür ist, dass die Ein­spei­se­ver­gü­tung von 5 Cent/kWh eben­falls auf 20 Jahre fest­ge­schrie­ben wäre.

Sym­bol­bild pixabay.com

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