Montag, 20. Mai. 24
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Pro-Kopf Ver­schul­dung erhöht sich dramatisch

Der Land­kreis Gif­horn hat als Auf­sichts­be­hörde den Haus­halt der Gemeinde Sas­sen­burg mit einem deut­li­chen Fin­ger­zeig frei­ge­ge­ben. Auf­grund der per­so­nel­len Kapa­zi­tä­ten kön­nen wie­der nicht alle mit dem Haus­halt ein­ge­plan­ten Pro­jekte umge­setzt wer­den. Erneut ist eine Prio­ri­sie­rung erfor­der­lich, durch die Pro­jekte raus­fal­len werden. 

Beson­ders kri­tisch sieht der Land­kreis Gif­horn die für die Fol­ge­jahre geplante Kre­dit­auf­nahme von min. 30 Mil­lio­nen Euro. Bis zum Jahr 2026 würde dadurch die Schul­den­last der Gemeinde auf über 41 Mil­lio­nen Euro anstei­gen. Die Pro-Kopf Ver­schul­dung würde dadurch auf über 3.400 Euro anstei­gen und deut­lich über dem Lan­des­durch­schnitt von 1055 Euro lie­gen. Zah­len, die die Miss­wirt­schaft der letz­ten SPD geführ­ten Jahre deut­lich auf­zeigt. Jetzt muss sich alles auf die Pflicht­auf­ga­ben wie die Kin­der- und Schul­be­treu­ung sowie auf den Brand­schutz kon­zen­trie­ren. Alles andere ist Luxus, den sich die Gemeinde schlicht nicht leis­ten kann. 

Jah­res­ab­schlüsse 11 Jahre im Rückstand

Wie die wirt­schaft­li­che Lage der Gemeinde Sas­sen­burg tat­säch­lich ist, kann nicht bis­her beur­teilt wer­den. Die erfor­der­li­chen Jah­res­ab­schlüsse sind beacht­li­che 11 Jahre im Rück­stand. Bis­her liegt nur ein Abschluss aus dem Jahr 2011 vor. Der Land­kreis Gif­horn hat die Gemeinde auf­ge­for­dert bis Ende 2025 alle Jah­res­ab­schlüsse nach­zu­ho­len. Unsere Frak­tion hat eine Ter­min­pla­nung ein­ge­for­dert, damit das vor­ge­ge­bene Ziel ter­min­ge­recht erreicht wird. 

Der tat­säch­li­che Schul­den­stand könnte also noch viel höher sein, da mit den Haus­hal­ten ein­ge­rech­nete Ein­nah­men nicht geflos­sen sind. Hof­fent­lich gibt es keine bösen Überraschungen. 

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