Hort: Fin­dorff-Schule kurz­fris­tig besucht

Clau­dia Böer, Vor­sit­zende des Schul­aus­schus­ses und stellv. Vor­sit­zende des Fami­lien-, Kul­tur- und Sport­aus­schus­ses hat zusam­men mit dem Neu­dorf-Pla­ten­dor­fer B.I.G.-Ratsherrn Fabian Hoff­mann, selbst Vater eines Grund­schul­kin­des, kurz­fris­tig den Hort in der Fin­dorff-Schule besucht. Hin­ter­grund für den Besuch ist unser Bericht zur Auf­stel­lung der Con­tai­ner für den Hort.

Kata­stro­phale Raumsituation

Aktu­ell sind 40 Hort-Kin­der in der Fin­dorff-Schule unter sehr beeng­ten Ver­hält­nis­sen im ehe­ma­li­gen Werk­raum und in einem klei­nen Bereich des ehe­ma­li­gen Mul­ti­me­di­a­rau­mes unter­ge­bracht, der auch noch als pro­vi­so­ri­scher Unter­richts­raum genutzt wird. 

Clau­dia Böer: "Die Raum­si­tua­tion ist kata­stro­phal! Ver­wun­der­lich ist, dass das Regio­nale Lan­des­amt für Schule und Bil­dung in Braun­schweig als Auf­sichts­be­hörde eine Betriebs­er­laub­nis für diese Kon­stel­la­tion erteilt. So unglaub­lich es klin­gen mag, stel­len die Con­tai­ner wirk­lich eine deut­li­che Ver­bes­se­rung gegen­über der aktu­el­len Raum­si­tua­tion dar. Selbst dann, wenn die Con­tai­ner kaum Fens­ter haben und mit kei­ner Kli­ma­an­lage aus­ge­stat­tet sind. Wirk­lich trau­rig ist das Niveau der Räum­lich­kei­ten, in denen die Kin­der betreut wer­den müs­sen. Ein Dank geht an die Betreuer, die seit Jah­ren stän­dig hin und her gescho­ben wer­den, aber das Beste aus der Situa­tion machen."

Der Besuch hat auch noch ein­mal in aller Deut­lich­keit gezeigt, für wel­che Ver­säum­nisse Bür­ger­meis­ter und SPD/CDU-Mehr­heits­gruppe ver­ant­wort­lich sind. Die Erwei­te­rung der Kin­der- und Schul­be­treu­ung muss wirk­lich sofort nach der Wahl ange­packt wer­den - nicht der Neu­bau eines Rat­hau­ses!

Hin und Her um Besuchsgenehmigung

Fast wäre der Besuch, der ver­mut­lich die Gemein­de­ver­wal­tung einen gan­zen Tag beschäf­tigt hat, geplatzt. Nach­dem wir eine Ein­la­dung erhal­ten hat­ten, wurde der Besuch bei der Ver­wal­tung ange­kün­digt und tele­fo­nisch bestä­tigt, um eine Stunde vor­her aus Grün­den des Daten­schut­zes und den Schutz­maß­nah­men gegen die Corona-Pan­de­mie wie­der abge­sagt zu wer­den. Letzt­end­lich wurde dann 20 Minu­ten vor dem Ter­min doch eine "Erlaub­nis" erteilt - vie­len Dank! Wie war das noch, dass sich die Ver­wal­tung selbst im Weg steht?