Freitag, 12. Jul. 24
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Ord­nungs­dienst wird nicht erweitert

Der Ord­nungs­dienst der Gemeinde Sas­sen­burg wird nicht, wie von unse­rer Frak­tion vor­ge­schla­gen, zum Schutz der Bür­ger um ehren­amt­li­che oder gering­fü­gig beschäf­tigte Hilfs­kräfte erwei­tert. Bereits im Juni 2018, also vor mehr als ein­ein­halb Jah­ren, hatte B.I.G.-Ratsherr Felix Zwer­ner in der Sit­zung des Feu­er­schutz- und Ord­nungs­aus­schus­ses die Erwei­te­rung vor­ge­schla­gen.

Mit den Stim­men der SPD-CDU-Mehr­heits­gruppe wurde unser Antrag in der Sit­zung des Gemein­de­ra­tes abge­lehnt, für jede Ort­schaft eine Kraft im Haus­halt und im Stel­len­plan 2020 vor­zu­se­hen.

Grund für die Ableh­nung sol­len die "hohen" Kos­ten sein. Dabei kann es sich aber nur um eine vor­ge­scho­bene Argu­men­ta­tion han­deln, den bei 50 €/Monat als pau­scha­ler Ent­schä­di­gungs­zah­lung je ehren­amt­li­cher Kraft ergibt sich eine Gesamt­summe von nur 3.600 €/Jahr. Geld, wel­ches im Haus­halt mit Sicher­heit zu finde wäre - aber eben nach der Mehr­heits­gruppe nicht für die Sicher­heit der Bür­ger!

Statt­des­sen wird die Stun­den­zahl des Ord­nungs­diens­tes von 15 auf 22 Wochen­stun­den erhöht. Wie effek­tiv diese Maß­nahme für die sechs Ort­schaf­ten (rund 3,5 Wochen­en­den je Ort­schaft) der Gemeinde ist, bedarf kei­ner wei­te­ren Erläuterung. 

Sym­bol­bild von diddi4 auf Pixabay 

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