Donnerstag, 20. Jun. 24
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Par­teien haben kein Inter­esse an Schülerbeförderung

In der Okto­ber-Sit­zung des Gif­hor­ner Kreis­ta­ges stand das Thema Schü­ler­be­för­de­rung erneut auf der Tages­ord­nung, weil es nach wie vor große Pro­bleme gibt. Zum Teil sind die Pro­bleme aus dem Vor­jahr bekannt. Nach­hal­tige Ver­bes­se­run­gen hat es nicht gege­ben - weder durch den Land­rat, den Auf­sichts­rat, die Geschäfts­füh­rung und schon gar nicht durch die „Arbeits­gruppe Ver­bes­se­rung der Schü­ler­be­för­de­rung im Land­kreis Gif­horn“. Vie­les wird abge­wie­gelt und auf andere gezeigt. 

Land­rat Tobias Heil­mann (SPD) gab in der Sit­zung einen lan­gen Sach­stands­be­richt ab. Alle Par­teien des Kreis­ta­ges zeig­ten gro­ßes Inter­esse. Bereits am Fol­ge­tag war es dann schon mit dem Inter­esse an dem Thema vor­bei. Von 6 Frak­tio­nen des Kreis­ta­ges haben nur 2 Frak­tio­nen an der Sit­zung der Arbeits­gruppe "Ver­bes­se­rung der Schü­ler­be­för­de­rung im Land­kreis Gif­horn" teil­ge­nom­men. Auch eine große Frak­tion des Kreis­ta­ges fehlte kom­plett und hat nicht mal einen Ver­tre­ter ent­sen­det. So kann das nichts wer­den, wenn die Poli­tik auch noch mit glei­chem Inter­esse im Auf­sichts­rat der Ver­kehrs­ge­sell­schaft Land­kreis Gif­horn mbH (VLG) agiert. Die Schü­ler­be­för­de­rung offen­bart nur den gesam­ten Zustand des ÖPNV im Land­kreis Gifhorn.

Es braucht sich dann kei­ner wun­dern, wenn die Pro­bleme bei der VLG haus­ge­macht sind. Eine der Haupt­ur­sa­chen für die Man­gel­ver­wal­tung ist der unwür­dige Umgang mit dem Fahr­per­so­nal. Solange den Beschäf­tig­ten kein wett­be­werbs­fä­hi­ges Ent­gelt gezahlt wird, braucht man sich über das Weg­lau­fen des Per­so­nals nicht zu wundern. 

Bild­nach­weis © B.I.G.-Sassenburg

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