Sanie­rung wesent­lich teu­rer

Bereits zum zwei­ten Mal hat der Ver­wal­tungs­aus­schuss außer­plan­mä­ßig zusätz­li­che Gel­der für die Sanie­rung des Wirt­schafts­we­ges "Alter Kirch­weg" in Stüde bereit­stel­len müs­sen. Nach­dem im August 2018 bereits 35.000 € bereit­ge­stellt wer­den muss­ten, war jetzt ein wei­te­rer Fehl­be­trag von 11.500 € aus­zu­glei­chen. 

Die Kos­ten sind von geschätz­ten 78.000 €, auf deren Basis der Beschluss für die Sanie­rung getrof­fen wurde, auf letzt­end­lich rund 134.000 € ange­stie­gen. Für die Maß­nahme hat die Gemeinde einen fes­ten För­der­be­trag von nur rund 58.000 € erhal­ten. So war zu Beginn des Pro­jekts mit einer För­de­rung von immer­hin ca. 75 Pro­zent zu rech­nen. Auf­grund der Mehr­kos­ten ist diese Quote auf nur noch 43 Pro­zent abge­sackt.

Auf­grund der finan­zi­el­len Lage der Gemeinde sind sol­che Pro­jekte, die sich im Nach­hin­ein sogar noch als Zuzahl­ge­schäft ent­pup­pen, deut­lich auf deren Not­wen­dig­keit bzw. Sicher­heit in der Finan­zie­rung zu hin­ter­fra­gen. Der Anteil für die klamme Gemein­de­kasse hat sich somit von ursprüng­lich 20.000 € auf ca. 76.000 € fast ver­vier­facht.  Auf­grund die­ses Bei­spiels, wel­ches sich leicht auf andere Pro­jekte über­tra­gen lässt, braucht man sich über die finan­zi­elle Schief­lage nicht wun­dern. 

 

Bild­nach­weis: ©B.I.G.-Sassenburg