Freitag, 12. Jul. 24
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Ver­tane Chance für Triangel

Wir dür­fen die Bil­der exklu­siv zei­gen! Im Novem­ber 2022 hat­ten sich der Tri­an­ge­ler Orts­rat und der Ver­wal­tungs­aus­schuss gegen die drei ein­ge­reich­ten Ange­bote zur Bebau­ung des Gewer­be­grund­stücks zwi­schen den zwei Ein­kaufs­zen­tren in der Nähe des Tri­an­ge­ler Bahn­hofs ent­schie­den. Die bereits im Juni 2022 been­dete Aus­schrei­bung wurde wie berich­tet aufgehoben.

Ein Inves­tor hat jetzt seine Pla­nung offen­ge­legt. So sollte im nächs­ten Jahr ein moder­nes Gewerbe- und Wohn­ge­bäude mit bis zu 1.900m² Nutz­flä­che (siehe Bei­trags­bild), 26 Park­plät­zen und viel Grün ent­ste­hen. Im Erd­ge­schoss waren u.a. Pra­xis­räume und eine Gas­tro­no­mie für ein Café mit Ter­rasse geplant. Das außer­or­dent­lich gut erar­bei­tete Ange­bot zeigt per­fekt die Mög­lich­kei­ten der Ent­wick­lung für den zen­tra­len Platz in der Tri­an­ge­ler Orts­mitte auf. 

Ansicht auf die Terrasse 

Pro­blem - für die Umset­zung des Ange­bo­tes hätte der Bebau­ungs­plan (B-Plan) geän­dert wer­den müs­sen. Bei­spiels­weise erlaubt der aktu­elle B-Plan nur eine ein­ge­schos­sige Bau­weise, der Ent­wurf war auf eine zwei­ge­schos­sige Bebau­ung aus­ge­legt. Der Inves­tor begrün­det ziem­lich plau­si­bel die Not­wen­dig­keit damit, dass das Grund­stück schlecht zuge­schnit­ten und nur begrenzt bebau­bar ist. Kos­ten­trei­ber ist vor allem, dass vor Bau­be­ginn das Gelän­de­ni­veau um rund 1,5 Meter auf­ge­schüt­tet wer­den muss. Die hohen Bau­kos­ten müs­sen auf eine mög­lichst große Nutz­flä­che ver­teilt wer­den "um faire Miet­preise" zu ermög­li­chen. Das ein B-Plan durch­aus auf einen Inves­tor zuge­schnit­ten wer­den kann, zeigt das Bei­spiel Bern­stein­see.

Aber der Zug sollte jetzt lei­der end­gül­tig abge­fah­ren sein. Der Inves­tor: "Die Gemeinde Sas­sen­burg scheint kein zuver­läs­si­ger Geschäfts­part­ner zu sein. In der Aus­schrei­bungs­phase gab es immer wie­der mona­te­lange Kom­mu­ni­ka­ti­ons­pau­sen sei­tens der Ver­wal­tung. Das unser Ent­wurf und unser Ange­bot abge­lehnt wor­den sind, haben wir bis­her nur aus den sozia­len Medien und der Presse erfah­ren. Bis heute gibt es keine offi­zi­elle Absage von der Gemeinde Sas­sen­burg. Für uns ein Indiz, dass das Inter­esse der Gemeinde an dem Ver­kauf des Grund­stücks gegen Null geht. Der Immo­bi­li­en­markt wird mit stark erhöh­ten Bau­prei­sen und ste­tig stei­gen­den Zin­sen immer unat­trak­ti­ver. Das Pro­jekt ist zur­zeit wirt­schaft­lich nicht mehr darstellbar."

Bild­nach­weis © B.I.G.-Sassenburg

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