Montag, 15. Apr. 24
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Kos­ten­ex­plo­sion - Aus­schrei­bung für K93 gestartet

Kos­ten­ex­plo­sion - Jetzt wird es teuer! Der Land­kreis Gif­horn hatte völ­lig über­ra­schend Anfang des Jah­res ange­kün­digt, die K93 inner­orts von Tri­an­gel doch noch in die­sem Jahr sanie­ren zu wol­len. Die Aus­schrei­bung wurde jetzt gestar­tet und bis zum 12. März 2024 kön­nen Auf­trag­neh­mer Ange­bote abge­ben. Nach der Aus­schrei­bung sol­len die Bau­ar­bei­ten am 22. April 2024 begin­nen und bis zum 31. August 2024 abge­schlos­sen sein. Hof­fent­lich ist die Ter­min­pla­nung rea­lis­tisch und es fin­den sich Auf­trag­neh­mer, die so kurz­fris­tig freie Kapa­zi­tä­ten haben. 

Bereich der Sanierung

Bereits vor der Aus­schrei­bung ist es zu einer Kos­ten­ex­plo­sion gekom­men. Nach aktu­el­ler Kos­ten­schät­zung ist der Anteil der Gemeinde Sas­sen­burg von 192.000 Euro um 134.000 Euro oder 70 Pro­zent auf dann ins­ge­samt 326.000 Euro ange­stie­gen, sodass der Ver­wal­tungs­aus­schuss (VA) in einer Eil­ent­schei­dung die Mehr­kos­ten geneh­mi­gen musste. Selbst­ver­ständ­lich mit Zustim­mung unse­rer B.I.G.-Fraktion. Trotz­dem Wahn­sinn! 326.000 Euro für das Ver­set­zen einer Bus­hal­te­stelle, die Errich­tung einer Que­rungs­hilfe mit Kos­ten­an­teil für die Fahr­bahn­de­cke und die Erwei­te­rung des Fuß- und Rad­we­ges in die­sem Bereich sowie einer Fahr­bahn­ver­schwen­kung an der öst­li­chen Orts­grenze. Wäre diese Maß­nahme nicht zum Schutz von Schul­kin­dern und zur Ver­kehr­be­ru­hi­gung müsste man aus finan­zi­el­ler Sicht alles sofort stoppen.

Begrün­det wird die Kos­ten­ex­plo­sion u. a. mit dem nach wie vor hohen Kos­ten­ni­veau beim Mate­rial und damit, dass die ursprüng­li­che Kos­ten­schät­zung schon vor Mona­ten erfolgt ist. Die Kos­ten­stei­ge­rung für die Gesamt­maß­nahme in Zustän­dig­keit des Land­krei­ses liegt sogar bei rund 416.000 Euro. Wie­der ein Bei­spiel dafür, dass nach der poli­ti­schen Ent­schei­dung sofort die Kos­ten stei­gen. Mitt­ler­weile ein trau­ri­ger "Stan­dard" bei öffent­li­chen Bauvorhaben.

Aus­bau Feh­ring­straße stockt weiter

Wei­ter­hin sto­cken die Errich­tung der neuen Erschlie­ßungs­straße im Gewer­be­ge­biet sowie die Sanie­rung der Feh­ring­straße, die bereits schon Anfang Januar 2024 begin­nen sollte. Nach wie vor las­sen die hohen Was­ser­stände die Fort­füh­rung der Bau­ar­bei­ten nicht zu. Die Fer­tig­stel­lung wird sich um meh­rere Monate ver­schie­ben. Zusam­men mit der Sanie­rung der K93 wird die Zufahrt zum Gewer­be­ge­biet immer schwie­ri­ger zu planen. 

Der außer­ört­li­che Teil der K93, also der Aus­bau mit der Ver­brei­te­rung für den Schwer­last­ver­kehr von und zum neuen Mon­tage- und Logis­tik­zen­trum der Wolfs­bur­ger Schnelle­cke Gruppe, von der Zufahrt zum Gewer­be­ge­biet ("Feh­ring­straße") bis zur Ein­mün­dung auf die L289, in der Nähe des Schul­zen­trums der IGS Sas­sen­burg, soll nach der jetzt wie­der aktua­li­sier­ten Pla­nung frü­hes­tens im Jahr 2025 umge­setzt wer­den. Die Kos­ten für den dort geplan­ten Kreis­ver­kehrs­platz haben sich bereits ver­vier­facht.

Absch­nit 2 - Geplant ab dem Jahr 2025

Bild­nach­weis © B.I.G.-Sassenburg

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